D. Harald Alke

Gründer des Kyborg Instituts, Autor & spiritueller Lehrer

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D. Harald Alke (geboren im Oktober 1946 in Oldenburg) ist Gründer des Kyborg Instituts, Autor des Kyborg-Gesundheitslexikons und Entwickler des Energytrainings sowie der Horus-Energiepyramiden. Sein Weg verbindet eine naturwissenschaftliche Ausbildung mit einer lebenslangen Beschäftigung mit Spiritualität, Bewusstsein und Selbstverantwortung — eine Haltung, die das Kyborg Institut bis heute prägt.

Herkunft

Alke wuchs in einem vom Wiederaufbau der Nachkriegszeit geprägten Elternhaus auf. Sein Vater kehrte verwundet aus dem Krieg zurück, genas wieder und war zeitweise in der Kampfmittel­beseitigung und als Verbindungsoffizier tätig; im zivilen Leben arbeitete er als handwerklich vielseitiger Automechaniker. Seine Mutter war ausgebildete Säuglingsschwester und Kindergärtnerin. Aus diesem Umfeld brachte Alke früh sowohl handwerkliche Bodenständigkeit als auch ein Gespür für fürsorgliche, zugewandte Arbeit mit.

Naturwissenschaftliche Wurzeln

Nach der Mittleren Reife holte Alke am Speyer-Kolleg das Abitur nach und absolvierte anschließend 1966 die staatliche Prüfung zum Biotechniker (Naturwissenschaftliches Technikum Dr. F. Künkele, Landau). Er bildete sich zum medizinisch-technischen Assistenten in der Stoffwechselklinik Bad Mergentheim weiter und arbeitete rund sieben Jahre in der Grundlagenforschung — unter anderem am Institut für Strahlenbiologie des Kernforschungs­zentrums Karlsruhe sowie in der Mikrobiologie der Universitäten Kaiserslautern und Hamburg, zeitweilig auch in der Virenforschung. In Hamburg studierte er zudem einige Semester evangelische Theologie — ein Bildungsweg, der naturwissenschaftliche Strenge mit geisteswissenschaftlicher Neugier verband.

Hinwendung zur Spiritualität

Am 26. Januar 1976 begann Alke mit Kundalini Yoga — der Ausgangspunkt einer über vierzehn Jahre täglich praktizierten Übungspraxis. In dieser Zeit studierte er nach eigener Schilderung rund tausend Werke der europäischen Geistesgeschichte und begegnete prägenden Lehrern, darunter dem Kundalini-Yoga-Meister Yogi Bhajan (der ihm den Namen „Brahm Atma Singh” gab), dem Zen-Meister Roshi Tetsuo Nagaya, dem Philosophen Lanza del Vasto und dem Muskogee-Creek-Heiler Phillip Deere. Den 14. Februar 1982 beschreibt Alke selbst als Wendepunkt — eine erste, prägende Erfahrung innerer „Erleuchtung”.

Seinen ersten Kundalini-Yoga-Kurs begann er in einer Eckwohnung in der Bismarckstraße 16 in Hamburg-Eimsbüttel. Eine kleine Anekdote von dort hat Alke immer gern erzählt: Im Winter 1976 warf er eine Kastanie aus dem Fenster in den Vorgarten – „mal sehen, ob etwas daraus wird”. Es wurde: Der Hausmeister schnitt den jungen Baum mehrfach zurück, worauf die Kastanie zuletzt eine Gruppe aus sechs großen Stämmen und einem dünnen ausbildete – sieben. Inzwischen ist daraus ein rund 15 Meter hoher Baum mitten in Hamburg geworden: „so gut entwickelt wie Harald und sein Energytraining”.

Frankreich, Institut und Energiepyramiden

1978 erwarb Alke einen Bauernhof in der südfranzösischen Ariège und baute dort über mehrere Jahre ein spirituelles Schulungs- und Therapiezentrum auf. 1985 kehrte er nach Deutschland zurück und gründete das Kyborg Institut & Verlag („Kyborg” = Kundalini Yoga Based Organisation); 1998 folgte die Alke GmbH für Spirituelle Kunst & Magie. Ab 1989 entstanden in Flörsheim-Dalsheim nach seiner eigenen Schilderung innere Eingebungen, die er als Bau­anleitung der Horus-Energiepyramiden verstand — Objekte, die er als Hilfsmittel für Meditation und Selbstwahrnehmung versteht.

Werk und Anliegen

Über rund 30 Jahre begleitete Alke Menschen in der Lebensberatung. Er versteht sich ausdrücklich nicht als Gesundheitsberater – auch wenn seine Lebensberatung vielen Menschen zugleich gesundheitliche Hilfestellung geben konnte. Aus den vielen, sich über die Jahre überschneidenden Rückmeldungen und Erfahrungen seiner Klientinnen und Klienten entstand sein Kyborg-Gesundheitslexikon: kein theoretisches Nachschlagewerk, sondern die verdichtete Praxis dieser Begleitung. Um 2001 zog er sich aus der Beratungspraxis zurück, um sich verstärkt dem spirituellen Unterricht und seiner künstlerischen Arbeit zu widmen.

Alke veröffentlichte zahlreiche Bücher, Schriften und Meditations-Audios, darunter früh „Das Geheimwissen” (1980) und sein umfangreiches autobiografisches Hauptwerk „Mahatma”. Sein Mentaltraining-Konzept „Mental Basics – Ein Konzept für den Weg zum Erfolg!” entwickelte er 1991 für die Akademie Montabaur, an der Führungskräfte der Volks- und Raiffeisenbanken ausgebildet werden; es erschien zwischen 1991 und 2000 in mehreren Auflagen. So trug seine Arbeit früh auch in die berufliche Weiterbildung hinein. Im Zentrum steht stets die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen innerlich wachsen und in Balance leben. Seine Veröffentlichungen verbinden körperbezogenes Wissen mit einer ausdrücklich persönlichen, spirituellen Sicht auf Gesundheit, Bewusstsein und Selbstverantwortung.

Beiträge von D. Harald Alke

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