Das 9-Meter-Projekt

Das 9-Meter-Projekt ist die größte Horus-Energiepyramiden-Anlage der Welt – ein Park der Besinnung auf dem Gelände Le Braquet in den französischen Pyrenäen. D. Harald Alke hat sie 1999, an der Schwelle zum dritten Jahrtausend, nach zehn Jahren Planung errichtet: eine 9 Meter hohe Energiepyramide, ergänzt um die Modelle A–G auf rund 156 Metern Länge. Wir verstehen den Ort nicht als Beweis, sondern als Einladung – an Menschen, die nach Tiefe, Orientierung und Sinn suchen.
Die Widmung: „Die Realisation einer Idee”
An der Anlage steht eine dreisprachige Gedenktafel. Sie ist das Gründungsdokument des Projekts:
Am Beginn des 3. Jahrtausends übergebe ich der Menschheit als Symbol des Lebens die 1. Energiepyramide des Horus.
Die innere Pyramide symbolisiert die Kraft der Erde, die uns hervorgebracht hat. Die Achse symbolisiert die Kultur des Menschen auf Erden. Die äußere Pyramide symbolisiert die Kraft des Universums, in dem die Erde ruht.
La réalisation d’une idée · The realisation of an idea
Idée, Création et Réalisation: D. Harald Alke, 1.1.2000
Es ist meine Absicht, das Gute im Menschen zu fördern.
Die Idee: ein Park der Besinnung
Auf Le Braquet sollten Kunst und Natur ineinandergreifen. Harald Alke verstand seine Energiepyramiden immer auch als Kunstobjekte – Gegenstände, die eine Stimmung wecken und zur Reflexion anregen, dort, wo uns sonst die Worte fehlen (vgl. Lebensenergie).
So entstand kein Schauplatz, sondern ein Ort der Stille: Wer das Ohr an die Öffnung der Acrylröhre der großen Pyramide hält, hört den Wind, der wie das Mantra „OM” klingt. Ein angelegter Teich gibt Salamandern, Molchen und Fröschen Raum. Es ist ein Platz, an dem man langsamer wird – kein Versprechen, sondern eine Erfahrung, die jeder für sich machen darf.
Wie das Projekt entstand
1990 begann Harald Alke, einen neuen Pyramidentyp zu entwerfen. In seiner spirituellen Deutung gingen die entscheidenden Impulse dafür auf Channelbotschaften zurück, die er der Lichtgestalt Horus zuschrieb – mit dem wiederkehrenden Hinweis, noch vor der Jahrtausendwende ein großes, 9 Meter hohes Modell zu errichten. Ob man diese Quelle teilt oder als inneres Bild des Künstlers liest, bleibt jedem selbst überlassen; wir tragen sie als Bedeutungsrahmen vor, nicht als Tatsachenbehauptung.
Der Weg dorthin war ungewiss. „Ich hatte neun Jahre Zeit – und zum Schluss kam Hilfe von vielen Seiten.” Als das Vorhaben 1999 finanziell auf der Kippe stand, ermöglichte ein Fernsehauftritt (Fliege TV) die Realisierung. Die ausführliche Geschichte erzählt Harald Alke in seinem Buch Der Pyramidenmann.

Die Anlage: Modelle A–G auf 156 Metern
In einer geraden Linie von West nach Ost, ausgehend von der 9-Meter-Pyramide, wurde am 31. Juli 1999 die Gesamtanlage mit sieben verschiedenen Energiepyramiden in Betrieb genommen – die Modelle A–G von 18 cm bis 900 cm Höhe auf rund 156 Metern. Die letzte Abstimmung nahm Harald Alke am 11. August 1999 im Moment der nahezu totalen Sonnenfinsternis vor – ein Augenblick, in dem, so seine Schilderung, die Natur „den Atem anhielt”.
In Harald Alkes Deutung knüpft die Anlage an die Idee der Leylines an – große Magnetfeldlinien der Erde, die er mit den Meridianen der Akupunktur vergleicht. Er beschreibt, dass die Pyramiden dieser Strömung einen feinen, ordnenden Impuls „aufmodulieren”. Das ist eine spirituelle Deutung und ein künstlerisches Selbstverständnis – kein physikalischer Nachweis. Was hier wirkt und was nicht, behaupten wir nicht zu wissen; wir laden ein, selbst aufmerksam zu werden.
Horus’ Botschaft zur großen Pyramide
Zur Einweihung hielt Harald Alke eine Channelbotschaft fest, die er Horus zuschrieb (5. September 1999). Wir geben sie als Teil der Werkgeschichte wieder, nicht als Faktenaussage:
Ihr werdet eure Philosophie überdenken, um eine neue Einstellung zum Leben zu gewinnen. … Die Menschen müssen lernen, nach innen zu hören und sich selbst zu vertrauen. … Die Energiepyramiden sind Schlüssel zum Urgrund.
Bemerkenswert ist die Haltung dahinter: nicht Gehorsam, sondern nach innen hören und sich selbst vertrauen. Genau das ist der rote Faden des Projekts.
Phänomene rund um die Anlage
Seit einigen Jahren haben wir wiederholt ungewöhnliche Lichterscheinungen in der Umgebung der großen Pyramide fotografiert – helle Punkte, die über die Anlage zu ziehen scheinen, mal sichtbar in der Kamera und nicht im Bild, mal umgekehrt, bei Digital- wie Filmaufnahmen.
Wir deuten das als Hinweis darauf, dass die Grenze zwischen dem Gewohnten und dem Feinstofflichen durchlässiger sein könnte, als wir meinen. Beweisen lässt sich das nicht, und wir behaupten es auch nicht – wir berichten, was wir beobachtet haben, und überlassen die Einordnung Ihnen.

Eine Botschaft der Hoffnung – und der Selbstverantwortung
Die Menschheit hat in hundert Jahren enorme technische Höhen erreicht – nach Harald Alkes Sicht oft auf Kosten der eigenen Seele und der feinen, inneren Wahrnehmung. Das 9-Meter-Projekt setzt dem ein leises Gegenbild entgegen: einen Impuls zur Neuorientierung, der niemanden drängt.
Im Kern steht eine Überzeugung, die das ganze Werk trägt:
Nur wenn wir unser natürliches, inneres Selbstvertrauen wiedergewinnen, können wir unsere Lebensaufgabe lösen. Und nur wenn wir unsere Aufgaben selbst lösen, entsteht echte Befriedigung.
— D. Harald Alke
Es geht also nicht um einen Ausweg, den man kauft, sondern um Erkenntnis, die man selbst gewinnt. Wer einer kleinen Energiepyramide zu Hause Raum gibt, versteht sich in Harald Alkes Bild mit dem großen Projekt verbunden – als Teil einer stillen Gemeinschaft von Menschen, die ihren eigenen Weg ernst nehmen. Auch das ist eine Bedeutung, die man annehmen darf – nicht muss.
Häufige Fragen
Was ist das 9-Meter-Projekt? Die größte Horus-Energiepyramiden-Anlage der Welt in den französischen Pyrenäen (Le Braquet): eine 9 Meter hohe Energiepyramide und die Modelle A–G auf rund 156 Metern, 1999 von D. Harald Alke als Park der Besinnung errichtet.
Wo befindet sich die Anlage? Auf dem privaten Gelände Le Braquet in den französischen Pyrenäen.
Kann man die Anlage besuchen? Es ist ein privater Ort der Besinnung. Anfragen richten Sie bitte über die Beratung des Kyborg Instituts.
Wirken die Energiepyramiden nachweisbar? Wir verstehen sie als Kunst- und Erlebnisobjekte. Ihre „Wirkung” beschreiben wir als persönliche Erfahrung und als künstlerisch-spirituelles Selbstverständnis – nicht als medizinisch oder physikalisch bewiesene Wirkung.
Wie hängen kleine Modelle mit dem 9-Meter-Projekt zusammen? In Harald Alkes Deutung ist jedes Modell Teil desselben Gedankens. Sachlich verbindet die Modellreihe A–G Größe, Material und Gestaltung – die Bedeutung dahinter ist ein Angebot, kein Versprechen.
→ Mehr zum Hintergrund im Lexikon: Lebensenergie · Kundalini · Meditation · Reinkarnation → Die Objekte im Überblick: Modelle A–G im Vergleich
Die Horus-Energiepyramiden sind Kunst- und Erlebnisobjekte. Ihre Wirkung verstehen wir als persönliche, weltanschauliche Erfahrung – nicht als medizinische Behandlung und nicht als physikalisch bewiesene Wirkung. Dieser Beitrag gibt eine subjektive Sicht des Kyborg Instituts wieder.