Das Haus der Wissenschaftler in Halle
Autor: D. Harald Alke
Standpunkt statt Lexikon. Ein persönlicher Erfahrungsbericht von D. Harald Alke. Hintergrundwissen: Lexikon-Eintrag Reinkarnation.
1994 hatte ich geschäftlich in Halle zu tun. Die Stadt war überfüllt wegen eines Kongresses. Der einzige Schlafplatz, den man mir vermitteln konnte, war ein Bett im altehrwürdigen, aber etwas heruntergekommenen „Haus der Wissenschaftler in Halle”.

Als ich dieses Haus sah, überkamen mich ähnlich intensive Empfindungen wie 1980 bei dem alten Kloster bei Schönbrunn. Auch hier war ich schon einmal gewesen!
Eine Begegnung wie vor hundert Jahren
Am nächsten Morgen traf ich beim Frühstück einen alten, emeritierten Professor aus den USA (Oswald F. Schuette, 78), der mir erzählte, dass es vor rund 100 Jahren schon einmal ein ähnliches Treffen wie jetzt zwischen uns beiden gegeben habe. Er sprach von einer Begegnung seines Lehrers mit einem Biologen und Pfarrer namens Harnack. Auch dieser Naturforscher und Pfarrer war – wie ich – auf der Suche nach den Geheimnissen des Lebens und nach einer Vereinigung von Natur- und Geisteswissenschaft. Was Schuette über Harnack erzählte, glich meinen eigenen Bestrebungen und Problemen mit bornierten Wissenschaftlern so sehr, dass ich mich darin wiedererkannte. Ich halte es für möglich, dass ich in einem früheren Leben mit Harnack zu tun hatte.
Professor Schuette (Physiker) bestärkte mich, meinen Weg zu gehen und die Energiepyramiden bekannt zu machen. Er hatte keine Berührungsängste und wusste sehr gut, dass bedeutende Neuerungen immer erst bekämpft werden, bis es ihnen gelingt, sich durchzusetzen. Obwohl alle Hotels wegen des Kongresses überfüllt waren, waren wir beiden die einzigen Gäste im Haus – so konnten wir in Ruhe philosophieren.
Mut für den weiteren Weg
1994 befand ich mich in einer Gewissenskrise: Ich wollte die Energiepyramiden bekannt machen, aber selbst meine eigenen Yoga-Schüler fanden kaum Zugang zu dieser Energie. Schuette bestärkte mich, weiterzumachen – eine ähnliche Lehrer-Funktion, wie sie zuvor Lanza del Vasto hatte, der mich ermutigt hatte, eine eigene Kundalini-Yoga-Schule zu gründen. Wenige Monate später vermittelte mir ein Wiener Geschäftsmann den Kontakt für die Produktion der Energiepyramiden – und von da an fing es endlich an zu laufen.
Der Besuch beim alten Kloster bei Schönbrunn und die Begegnung mit Schuette an einem zweiten Ort, den ich offenbar von früher kannte, gaben mir die Gewissheit, dass ich meinen Visionen vertrauen kann. Zwei wiedergefundene Reinkarnationsorte hatten also positive Auswirkungen auf meine jetzige Lebensaufgabe.
Wenn wir bereit dafür sind, erscheint uns das Leben in immer größeren Zusammenhängen. Und das nenne ich Bewusstseinserweiterung. Ausführliche Berichte über solche Erfahrungen finden sich in meinem Buch „Energie für Millionen”; eine Rückerinnerung an ein Leben an der holländischen Küste habe ich auf meiner CD „Thule – Stadt der goldenen Tore” verarbeitet.
Häufige Fragen
Worum geht es in diesem Bericht?
Um eine Begegnung 1994 in Halle, die D. Harald Alke als Wiedersehen mit einem Ort und Menschen aus einem früheren Erdenleben erlebt – und die ihn bestärkte, seinen Weg fortzusetzen. Eine weltanschauliche Sicht.
Was bedeutet das für ihn?
Zwei wiedergefundene „Reinkarnationsorte“ gaben ihm Vertrauen in seine Visionen und Mut für seine Lebensaufgabe – für ihn ein Beispiel von Bewusstseinserweiterung.