Das Kyborg Institut

Das Kyborg Institut – kurz K.I. – ist eine spirituelle Bildungs- und Forschungsinitiative aus Flörsheim-Dalsheim (Rheinhessen). „Kyborg” steht für Kundalini Yoga based Organisation (nicht für „Cyborg”). Gegründet von D. Harald Alke (Brahm Atma Singh), verbindet das Institut drei Stränge – die Atem- und Bewusstseinsarbeit des Energytrainings, das gesammelte Wissen seines Lexikons und die Horus Energiepyramiden als künstlerische Objekte – mit einer klaren Haltung: Selbstverantwortung und ein spirituelles, zugleich technik-offenes Weltbild.

„Das Leben spricht zu dir”

Ein Yogi saß in seiner Höhle und meditierte. Da kam ein Mäuschen und wühlte im Laub seines Lagers. Der Yogi wurde gestört und sagte: „Kannst du nicht still sein? Siehst du nicht, dass ich hier sitze, um mich im Samadhi mit dem höchsten göttlichen Bewusstsein zu vereinigen?” Da antwortete das Mäuschen: „Wie willst du denn mit dem höchsten göttlichen Bewusstsein fertig werden, wenn du schon mit mir kleiner Maus Probleme hast?”

Diese kleine Geschichte fasst die Haltung des Instituts gut zusammen: Spiritualität ist nichts Abgehobenes, sondern zeigt sich im Umgang mit dem Alltäglichen.

D. Harald Alke, grauhaariger Gründer des Kyborg Instituts im gestreiften Hemd, lächelnd an einem hellen Gerüst einer Horus Energiepyramide im Freien

Was das Kyborg Institut will

Das Ziel des Instituts ist es, die geistigen Kapazitäten des Menschen zu aktivieren, zu erforschen, zu entwickeln und zu nutzen – und eine bewusste Wechselwirkung herzustellen zwischen Mensch und dem, was wir das kosmische Bewusstsein nennen, zwischen Materie und Geist.

Aus unserer Sicht ist eine praktische Erfahrung mehr wert als tausend Überlegungen ohne Praxis. Erst die Praxis erweitert wirksam den eigenen Horizont. Dazu gehört die Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen – „Yoga” bedeutet sinngemäß „sich unter das Joch begeben”, also Verantwortung anzunehmen.

„Der Geist formt das Universum, das Wort unsere Welt. Wissenschaft und Technik können es beschreiben oder Teile davon nachahmen. Mach dir bewusst: In allem ist Leben – und du bist der Gestalter deines Lebens.”

Technik und Spiritualität sind für uns kein Widerspruch – schon „WWW” lässt sich als Symbol einer Schwingung lesen, und erst über Schwingungen entsteht Kommunikation. Technik allein genügt uns nicht; sie entfaltet ihren Sinn im Zusammenspiel mit einem spirituellen Bewusstsein.

Die Wurzel: Kundalini Yoga

Das Institut baut auf dem traditionellen Kundalini Yoga nach Mahan Tantric Yogi Bhajan (1929–2004) auf. Aus unserer Sicht ist Kundalini Yoga eine der ältesten überlieferten Wissenschaften vom Menschen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Mantren und der Atmung zu – sie machen aus unserer Erfahrung höhere geistige Ebenen greifbar und geben neue Impulse.

Schwarz-weiß-Porträt von Yogi Bhajan, einem bärtigen Mann mit weißem Turban, der lächelnd nach oben blickt

Mahan Tantric Yogi Bhajan (1929–2004)

Die Lehrer: eine Linie von Meistern

Harald Alke durchlief ab 1976 rund 14 Jahre spiritueller Ausbildung unter Anleitung verschiedener Lehrer: Kundalini Yoga & Tantra bei Yogi Bhajan, Zen bei Roshi Tetsuo Nagaya sowie prägende Begegnungen mit dem Philosophen Lanza del Vasto und dem Medizinmann Phillip Deer.

Sepia-Porträt von Roshi Tetsuo Nagaya, einem älteren ostasiatischen Mann mit Brille und dunkler Zen-Robe

Roshi Tetsuo Nagaya Kiichi (1895–1993) – Zenmeister. Er studierte 1923–1925 in Berlin und Marburg Philosophie und Ethik (u. a. bei Heidegger und Rudolf Otto), lehrte später an der kaiserlichen Universität Tokyo und kam ab 1967 immer wieder nach Deutschland, um Zen zu unterrichten. Sein Leitwort: „Sei wach – ich will mit allem eins werden: wach, ernst, lebendig, aufmerksam.”

Schwarz-weiß-Porträt von Lanza del Vasto, einem älteren Mann mit langem weißem Vollbart, hellem Hemd und dunkler Perlenkette

Lanza del Vasto (1901–1981) – Dichter und christlicher Mystiker, geboren in Süditalien, promoviert in Philosophie in Florenz. 1937 begegnete er Gandhi; später gründete er die Gemeinschaft „Arche”. Er bestärkte Harald darin, seinen eigenen Weg zu gehen und eine eigene Organisation aufzubauen.

Farbporträt von Phillip Deer, einem indigenen Mann mit langem dunklem Haar und Stirnband, der lächelt

Phillip Deer (1929–1985) – Medizinmann der Muskogee-Creek. 1977 kam er mit anderen Vertretern indigener Völker zu einer Konferenz nach Genf, um über die Lage der indianischen Kultur zu sprechen. Sein Anliegen: das Bewusstsein für die indigenen Völker und für die Natur wachzuhalten.

Zeitleiste des Kyborg Instituts

Luftaufnahme einer grünen Hügellandschaft in Südfrankreich mit einem Bauernhaus mit rotem Dach und einer Reihe von Horus-Energiepyramiden, die lange Schatten über den Hang werfen

Die Pyramidenanlage in Südfrankreich aus der Luft.

Die Menschen hinter dem Institut

D. Harald Alke (Brahm Atma Singh, geb. 1946) ist der Gründer des Kyborg Instituts, Biotechniker, Autor und Entwickler des Energytrainings sowie der Horus Energiepyramiden. Sein Weg verbindet eine naturwissenschaftliche Ausbildung mit einer lebenslangen Beschäftigung mit Spiritualität und Selbstverantwortung.

Tobias O. R. Alke (geb. 1987, M.A. Soziologie) ist heute Geschäftsführer des Instituts. Als Sohn des Gründers wuchs er in dessen spirituellem Umfeld auf und verbindet eine sozialwissenschaftliche Ausbildung mit gelebter Spiritualität und digitaler Technik – ein Brückenschlag zwischen akademischem Denken und der Tradition des Hauses.

→ Mehr zu den Personen: Autoren des Kyborg Instituts

Horus als Bedeutungsrahmen

Ein prägender Teil der Institutsgeschichte ist für Harald Alke die Arbeit mit Horus, den er seit 1989 als seinen geistigen Mentor beschreibt. Diese Channelings sind Ausdruck unserer persönlichen Weltanschauung und ein Bedeutungsrahmen, in dem das Institut sein Wirken deutet – sie sind ausdrücklich kein wissenschaftlicher Beweis und keine medizinische Aussage.

Steinstatue des falkenköpfigen Gottes Horus mit Doppelkrone im Profil, vor einer Hieroglyphenwand in einem ägyptischen Tempel

In diesem Weltbild spielen auch Vorstellungen wie die Wiedergeburt eine Rolle. Wir verstehen sie als sinnstiftende Perspektive auf das eigene Leben, nicht als beweisbare Tatsache – wer möchte, kann den Gedanken als Einladung lesen, gelassener und verbundener mit anderen umzugehen.

Der spirituelle Weg: Suchender, Lehrer, Wissen

Für den spirituellen Weg braucht es aus unserer Sicht drei Dinge: den Suchenden, den Lehrer und das Wissen (z. B. in Büchern). Keiner davon genügt allein. Der Suchende braucht das Wissen – und er muss sehen, dass andere den Weg gegangen sind; dafür ist der Lehrer da. Das Wissen im Buch wiederum nützt nur dem, der es liest, begreift und mit Ausdauer anwendet.

Die Art und Weise, wie ein Lehrer sein Wissen vermittelt, nennen die Japaner Ki. Ki ist zugleich das Wortspiel hinter K.I. (Kyborg Institut) – nicht zu verwechseln mit KI = Künstliche Intelligenz (siehe Ki).

Sat nam, Ji! – ein Mantram: Sat = das Sein, Nam = der Name (erkennen und benennen), Ji = die Seele, dein Selbst. Sinngemäß: „Erkenne dich selbst als individuelles Wesen, erkenne deine Seele.” Im modernen Hindi klingt Sat nam zugleich wie „sieben Namen” – ein Hinweis auf die sieben Hauptchakren.

Für wen wir da sind

Vielleicht stehst du an einem Punkt, an dem äußerlich vieles stimmt – und doch eine Frage bleibt: War das schon alles? Genau da setzen wir an. Wir begleiten Menschen, die ihrem eigenen Urteil wieder vertrauen und ihren eigenen Weg gehen wollen – ehrlich, ohne Druck und ohne Ideologie.

Was du bei uns findest:

Wir versprechen keine Wunder und machen niemandem Angst. Den Weg gehst du selbst – wir gehen ein Stück mit.

→ Persönlich & individuell: Beratung · → Praktisch erfahrbar: Methoden

Wissen, Methode, Erfahrung – wie es weitergeht

Das Institut versteht sich als Einladung, Schritt für Schritt eigene Erfahrungen zu sammeln:

D. Harald Alke in weißem Shirt mit rotem Kyborg-Logo, die Hände meditativ vor der Brust – eine Energytraining-Haltung


Hinweis: Die hier beschriebenen spirituellen Sichtweisen sind unsere persönliche Weltanschauung und ausdrücklich keine medizinischen Aussagen. Das Kyborg Institut bietet keine Heilbehandlung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

Häufige Fragen

Wofür steht der Name „Kyborg“?

„Kyborg“ steht für Kundalini Yoga based Organisation – nicht für „Cyborg“. Das Institut baut auf dem traditionellen Kundalini Yoga auf.

Wer hat das Kyborg Institut gegründet?

Gegründet wurde das Kyborg Institut von D. Harald Alke (Brahm Atma Singh). Seit 2022 führt sein Sohn Tobias O. R. Alke (M.A. Soziologie) die Geschäfte.

Was ist der Unterschied zwischen K.I. und KI?

K.I. ist die Abkürzung für das Kyborg Institut (ein Wortspiel mit dem Zen-Begriff Ki). KI bezeichnet die Künstliche Intelligenz. Mehr dazu im Lexikoneintrag „Ki“.

Wo hat das Kyborg Institut seinen Sitz?

Das Kyborg Institut hat seinen Sitz in Flörsheim-Dalsheim in Rheinhessen. Eine große Pyramidenanlage befindet sich zudem in Südfrankreich.

Bietet das Kyborg Institut Heilbehandlungen an?

Nein. Das Kyborg Institut versteht sich als spirituelle Bildungs- und Forschungsinitiative und bietet keine Heilbehandlung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

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