Geschlechtskrankheiten
Als Geschlechtskrankheiten – heute meist sexuell übertragbare Infektionen (STI) genannt – bezeichnet man Erkrankungen, die überwiegend durch sexuellen Kontakt übertragen werden, etwa Chlamydien, Tripper, Syphilis, HPV oder HIV. Sie werden durch Krankheitserreger verursacht, sind in vielen Fällen gut behandelbar und durch Schutzmaßnahmen vermeidbar.
Schutz, Test und Behandlung
- Kondome senken das Übertragungsrisiko deutlich.
- Tests schaffen Sicherheit – gerade bei wechselnden Partnerinnen und Partnern.
- Bei Verdacht testen und behandeln lassen; Partnerinnen und Partner mit einbeziehen.
Ohne Scham und Schuld – unsere Haltung
Am Kyborg Institut sehen wir Sexualität nicht als etwas Schmutziges oder als Schuld. Über Jahrhunderte wurde sie mit Scham und Verboten belegt – diese Last halten wir für unnötig. Unsere Haltung: Ein offener, unverkrampfter Umgang hilft auch dabei, Verantwortung zu übernehmen – sich zu informieren, zu schützen und im Zweifel testen zu lassen. Eine Infektion ist eine medizinische Angelegenheit, kein moralisches Urteil.
Häufige Fragen
Sind Geschlechtskrankheiten eine „Strafe” für Sexualität?
Nein. Sexuell übertragbare Infektionen werden durch Krankheitserreger verursacht und haben nichts mit Schuld oder Scham zu tun. Niemand ist „selbst schuld”. Entscheidend sind Schutz, Test und Behandlung.
Wie schützt man sich?
Kondome senken das Risiko deutlich. Regelmäßige Tests geben Sicherheit – besonders bei wechselnden Partnern. Beratung bietet z. B. liebesleben.de der BZgA.
Was tun bei Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit?
Testen und behandeln lassen – viele sexuell übertragbare Infektionen sind gut behandelbar, unbehandelt aber riskant. Auch Partnerinnen und Partner sollten sich testen lassen.
Änderungsverlauf · zuletzt aktualisiert am
- — Hinweise gestrafft, Text klarer gefasst.
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Quellen
- D. Harald Alke: Gesundheitslexikon. Ausführliche Darstellung gesundheitlich relevanter Themen und therapeutischer Methoden; gebündelte, sich überschneidende Erfahrungen aus rund 30 Jahren Lebensberatung mit Klientinnen und Klienten. Kyborg Institut.
- Deutsche STI-Gesellschaft / Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): www.liebesleben.de
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Von D. Harald Alke