Glaube & Vertrauen

Glaube ist eine innere Orientierung – die Gewissheit von einer Wahrheit, die sich nicht mit dem Verstand beweisen lässt und doch aus eigener Erfahrung überzeugt. Vertrauen ist die tragende Kraft, die daraus erwächst: Vertrauen in sich selbst, ins Leben und in andere. Am Kyborg Institut verstehen wir beides als etwas, das von innen kommt – nicht als etwas, das man von außen verordnen kann.

Was ist Glaube?

In „Die Ethik des Neuen Menschen” beschreibt D. Harald Alke Glaube als eine Kraft aus der eigenen Mitte – aus dem Herzen, aus innerer Zentriertheit und ehrlicher Selbstbesinnung. Glaube ist in dieser Sicht nicht Wissen, sondern eine Gewissheit, die trägt: „Glaube ist die ehrliche Konsequenz aus dem Nichtwissen.” Schon Sokrates nannte das philosophische Nachdenken „das Bewusstsein des Nichtwissens”.

Innerer Glaube – kein verordnetes Dogma

Echter Glaube lässt sich nicht befehlen. Ein „Glaube”, den man durch Verordnungen, Gesetze oder Dogmen erzwingt, hat mit innerem Glauben nichts zu tun – er ist eher ein Ausdruck von Unsicherheit und dem Wunsch, andere zu kontrollieren. Hier zeigt sich dieselbe Linie wie bei Ethik und Moral: Was von innen wächst, trägt – was von außen auferlegt wird, drückt.

So unterscheidet sich Glaube auch von Religion: Glaube ist die innere Haltung, Religion das äußere System. Beides kann zusammenfinden, muss es aber nicht.

Weltanschaulich offen

Am Kyborg Institut ist Glaube niemandem vorzuschreiben. Unsere Methoden sind wertneutral – unabhängig davon, woran ein Mensch glaubt. Niemandem darf eine bestimmte religiöse Haltung als der „einzig richtige” Glaube vorgesetzt werden. Echtes Vertrauen entsteht freiwillig, nie über Angst oder Druck.

Was heißt das praktisch?

Häufige Fragen

Was ist Glaube – einfach erklärt?

Glaube ist eine innere Orientierung: die Gewissheit von einer Wahrheit, die sich nicht mit dem Verstand beweisen lässt, die aber aus eigener Erfahrung überzeugt. Er kommt von innen – aus der eigenen Mitte.

Kann man Glaube befehlen oder lernen?

Nein. Echter Glaube lässt sich weder verordnen noch erzwingen. Ein von außen auferlegter „Glaube” durch Dogmen und Gesetze hat mit innerem Glauben nichts zu tun – das ist eher Religion oder Druck.

Muss man einer bestimmten Religion angehören?

Nein. Wir verstehen Glaube weltanschaulich offen. Die Methoden des Instituts sind wertneutral – unabhängig davon, woran jemand glaubt. Niemandem darf ein bestimmter Glaube als der „einzig richtige” vorgesetzt werden.

Änderungsverlauf · zuletzt aktualisiert am
  • — Neuer Begriffseintrag „Glaube & Vertrauen” angelegt, gestützt auf „Die Ethik des Neuen Menschen” (Harald Alke).

Quellen

  • D. Harald Alke: Die Ethik des Neuen Menschen. Ethik, Moral, Glaube und Verantwortung. Kyborg Institut & Verlag, 1993 (4. Auflage 2016).

Autor: D. Harald Alke