Atlantis
Atlantis ist die von Platon überlieferte versunkene Hochkultur. Am Kyborg Institut verstehen wir sie als weltanschauliches Bild einer früheren Kulturepoche, deren Erinnerung – dieser Sicht nach – im Akasha bewahrt ist und sich durch geschulte Wahrnehmung erspüren lässt. Das ist ausdrücklich Mythos und Überlieferung, kein wissenschaftlich belegter Ort und keine Tatsachenbehauptung.
Was berichtet Platon über Atlantis?
Über Atlantis wird seit Platon gesprochen (in seinen Dialogen Timaios und Kritias). Seine Texte verorten das Inselreich jenseits der „Säulen des Herkules” – also außerhalb des Mittelmeeres, jenseits von Gibraltar, im Atlantik. Platon schildert eine mächtige, kunstvoll angelegte Seemacht, die schließlich in einer Naturkatastrophe versinkt.
Wo soll Atlantis gelegen haben?
In einer verbreiteten esoterischen Lesart war Atlantis ein Inselarchipel im Atlantik, dessen höchste Bergspitzen heute als Azoren aus dem Meer ragen. Sein Untergang wird mit der großen Flut vor rund 12.000 Jahren verbunden. Belege dafür gibt es nicht; es ist eine Deutung im Rahmen der Überlieferung.
Zur Faszination des Themas tragen reale, bis heute diskutierte Fundorte bei – etwa die unterseeische „Bimini Road” vor den Bahamas oder die Stufenformation von Yonaguni (Japan). Ob sie von Menschenhand stammen oder natürlich entstanden, ist umstritten. Sie zeigen vor allem, wie viel wir über unsere ferne Vergangenheit noch nicht wissen.
Atlantis im Weltbild des Kyborg Instituts
Aus unserer Sicht war die Kultur der alten Atlanter hoch entwickelt und arbeitete mit ganz anderen Methoden als wir – große Kristalle spielten in ihrer Technologie eine wichtige Rolle. Wir leben heute als ganz andere Menschen; doch in der Kontemplation können wir uns, dieser Überzeugung nach, mit den Stimmungen jener Zeit verbinden – „aus dem Akasha fischen”. Auch frühe europäische Kulturspuren bis hin zu den großen Megalith-Anlagen und alten Sakralsymbolen wie der Irminsul lassen sich in diese weltanschauliche Erzählung einordnen (vgl. Anthropogenesis).
Das ist keine Geschichtswissenschaft, sondern eine spirituelle Erzählung. Wer ihr nachgehen möchte, dem empfehlen wir weniger das bloße Sammeln von „Beweisen” als vielmehr die Schulung der eigenen Wahrnehmung (z. B. durch Meditation und Energytraining).
Was Atlantis dem Sinnsuchenden sagt
Der Atlantis-Mythos ist seit je eine Mahnung und eine Einladung zugleich: Selbst eine glänzende Hochkultur kann untergehen, wenn sie das Maß verliert – ein Bild für Demut gegenüber dem, was größer ist als wir. Und zugleich erinnert er daran, dass nichts wirklich verloren ist: Im Akasha, so unsere Sicht, bleibt jede Erfahrung bewahrt. Für den Sinnsuchenden liegt der Wert nicht im Streit um Daten, sondern in der Frage: Woran erinnere ich mich, wenn ich still werde?
Hinweis: Dieser Eintrag gibt eine persönliche, weltanschauliche Sicht wieder und versteht Atlantis als Mythos. Er ist keine geschichtswissenschaftliche oder geografische Tatsachenbehauptung.
Häufige Fragen
Was ist Atlantis?
Eine von Platon überlieferte versunkene Hochkultur jenseits der Säulen des Herkules (Gibraltar). Am Kyborg Institut wird sie als Bild einer früheren Kulturepoche verstanden – ausdrücklich Mythos und weltanschauliche Sicht, kein wissenschaftlich belegter Ort.
Wo soll Atlantis gelegen haben?
Nach den Originaltexten Platons außerhalb des Mittelmeeres, jenseits von Gibraltar. In einer verbreiteten esoterischen Lesart war es ein Inselarchipel im Atlantik, dessen Bergspitzen heute die Azoren bilden; sein Untergang wird mit der „Sintflut“ vor rund 12.000 Jahren verbunden.
Wie sieht das Kyborg Institut Atlantis?
Als hochentwickelte frühere Kultur, deren Stimmung und Erinnerung – in dieser weltanschaulichen Sicht – über das Akasha erfahrbar bleibt. Das ist eine persönliche Überzeugung, keine Tatsachenbehauptung; belegen lässt sich das nicht.
Änderungsverlauf · zuletzt aktualisiert am
- — Zuletzt aktualisiert.
Quellen
- Platon: Dialoge Timaios und Kritias.
- D. Harald Alke: Schriften zum Ursprung der Kultur (Kyborg Institut).
Autor: D. Harald Alke