Die Sprache meines Körpers

„Die Sprache meines Körpers” steht am Kyborg Institut für eine deutende Sicht: Wir lesen körperliche Symptome manchmal auch symbolisch – als möglichen Hinweis darauf, dass im Leben etwas belastet oder aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Symptome als Einladung zur Selbstwahrnehmung

Vielen Menschen hilft es zu fragen: Was tut mir gerade gut, was belastet mich? In unserer Lesart kann ein Symptom ein Anstoß sein, auf Stress, Überlastung, Angst oder unerfüllte Bedürfnisse zu schauen – und für mehr Ruhe, Selbstfürsorge und einen achtsamen Umgang mit der eigenen Energie zu sorgen. Es geht um Selbstwahrnehmung – niemand ist „selbst schuld” an einer Erkrankung.

Ein Ordnungsmodell: die Aufteilung des Körpers

Als Deutungshilfe ordnen wir den Körper in unserer Lesart entlang von Zeit und entlang von rechts und links.

Oben/unten als Zeitachse. Wir lesen den Körper grob von oben nach unten als Gegenwart → Vergangenheit: Was wir aufnehmen (Essen, Atem, Sprache), gehört zur Gegenwart und liegt eher im Oberkörper; was bereits verdaut und verbraucht ist, liegt im Unterleib und steht bildhaft für Vergangenheit. Selbst im Gehirn ist diese Ordnung wiederzufinden – Zukunftsplanung wird mit den vorderen Stirnlappen verbunden, Erinnerung mit hinteren Bereichen. In dieser deutenden Sicht kann es manchen Menschen helfen, aktuelle Themen eher mit dem Oberkörper und länger Zurückliegendes eher mit dem Unterkörper in Verbindung zu bringen.

Rechts/links. Traditionell wird – auch in fernöstlichen Vorstellungen (Yin/Yang) – die eine Körperseite eher dem rationalen, nach außen gerichteten Pol zugeordnet, die andere eher dem gefühlvollen, intuitiven. Anatomisch steuert dabei je eine Großhirnhälfte die gegenüberliegende Körperseite. Wir nutzen diese Polarität als Bild für das Zusammenspiel von Verstand und Gefühl – nicht als feste Zuschreibung von „männlich” und „weiblich” an Personen; diese Begriffe meinen hier zwei innere Qualitäten, die jeder Mensch in sich trägt.

Was heißt das praktisch?

Häufige Fragen

Behauptet das Kyborg Institut, Gedanken würden Krankheiten verursachen oder heilen?

Nein. Wir verstehen Symptome als möglichen Anstoß, das eigene Leben anzuschauen.

Wie kann diese Sicht hilfreich sein?

Manchen Menschen hilft es, ein Symptom auch als Hinweis auf Stress, Überlastung oder unerfüllte Bedürfnisse zu lesen. Es geht um Selbstwahrnehmung.

Änderungsverlauf · zuletzt aktualisiert am
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Quellen

  • D. Harald Alke: Gesundheitslexikon. Ausführliche Darstellung gesundheitlich relevanter Themen und therapeutischer Methoden; gebündelte, sich überschneidende Erfahrungen aus rund 30 Jahren Lebensberatung mit Klientinnen und Klienten. Kyborg Institut.

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Von D. Harald Alke

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