Der Architekt von Znojmo

Autor: D. Harald Alke

Standpunkt statt Lexikon. Ein persönlicher Erfahrungsbericht von D. Harald Alke. Hintergrundwissen: Lexikon-Einträge Reinkarnation und Feng Shui.

Seit mehr als 1000 Jahren wurde immer wieder versucht, Licht – neues Wissen – in den Okzident zu bringen. Es heißt nicht umsonst: Ex Oriente Lux – aus dem Orient kommt das Licht. Die Alchimisten hatten einen schweren Stand: In einer Zeit, in der die Inquisition Europa kontrollierte, versuchten sie, Licht in das Bewußtsein der Menschen zu bringen. Viele wurden verfolgt – man denke an Giordano Bruno, Galilei, Kepler oder Paracelsus.

Eine Reise nach Znojmo

Der gotische Rathausturm von Znojmo (Znaim): ein hoher Steinturm mit reich verzierter, türkisgrüner Spitze mit mehreren Fialen, goldenen Knäufen und einer Turmuhr.

Im Mai 1999 besuchte ich die tschechische Stadt Znojmo, wo wir die erste 9 Meter große Energiepyramide bestellt hatten. Kurz vor der Stadt zog es mich wie magisch in eine Nebenstraße in einen Vorort. Wir fuhren nur ein paar hundert Meter und fanden sofort eine kleine, saubere Pension. Ich fühlte mich wie zu Hause, als wäre ich schon einmal hier gewesen. Das Haus wirkte friedlich und energetisch klar; es hieß „Pension Blanca”, die Weiße.

Am Abend bekam ich eine Botschaft von Horus (18.5.1999, 18.25 Uhr):

„Alghimista ist der Weg, der aus dem Ich in die Natur der Dinge führt und durch die Aktivierung der inneren Heilkräfte die Seele mit Gott verbindet – also Einswerdung der Natur in uns und außerhalb von uns, die Wiederherstellung der Vollständigkeit des Menschen.” – Horus

Mein früheres Leben als Baumeister

Das Wahrzeichen von Znojmo ist ein ungewöhnlicher Rathausturm. Wir übernachteten dicht bei dem Haus, in dem vor rund 500 Jahren der Erbauer dieses Turmes gewohnt hat. In einer nächtlichen Vision zeigte mir Horus mein früheres Leben: Was ich heute praktiziere, ist die Fortsetzung meiner alchimistischen Bautätigkeit aus dem 15. Jahrhundert. Damals war ich Architekt und Alchimist; wir suchten Wege, die göttliche Energie auf die Erde zu holen. Das taten alle Baumeister, die hohe Türme konstruierten: Hohe Gebäude ziehen bestimmte Magnetfelder an und leiten sie herunter – darum hatte jede Kirche ihren Turm, nicht nur für die Glocken.

Am nächsten Tag lernten wir den Ingenieur kennen, der unsere Energiepyramide bauen sollte. Er erzählte, daß es im 16. Jahrhundert einen Baumeister namens Nikolaus gegeben hat, der pyramidenartige Häuser bauen wollte und zu den einheimischen Alchimisten gehörte. Sein Haus stand dort, wo heute die Pension Blanca steht. Und fast das Gleiche soll Nikolaus gesagt haben: „Ich schlafe lieber vor der Stadt in einem Haus im Grünen und an der frischen Luft, als hier in der stinkenden Stadt.”

Die Zahl Neun

Schon Nikolaus – also ich – verwendete die Idee, das Mittelteil um 90° zu drehen und auf zwei Etagen insgesamt neun spitze Pyramidentürmchen aufzusetzen. In der Lehre von Horus und im Feng Shui taucht die Zahl Neun immer wieder auf: Jede Energiepyramide hat zweimal vier Ecken und ein Zentrum, genau wie dieser Turm. Auch Rudolf Steiner betonte die Bedeutung der Neun und wies darauf hin, daß sich die drei Ebenen unseres Seins – Körper, Seele, Geist – in allen dreien spiegeln (3 × 3 = 9).

Ein Wort noch zu „Alghimista”: Das Symbol ist ein weißes Kamel, das durch ein goldenes Nadelöhr schreitet, daneben eine grüne Palme. Al steht für das Allumfassende, Göttliche; Ghimel ist ein hebräischer Buchstabe und bedeutet Kamel und Reichtum; Ista ist eine Sternengöttin. Der Alchimist muß die scheinbar unlösbare Aufgabe bewältigen – das Kamel durch das Nadelöhr bringen –, um das wahre Lebenselixier zu finden, die grüne Palme.

Was bleibt

Es ist also möglich, Verbindungen zu früheren Erdenleben herzustellen. Wenn wir etwas davon aufspüren, hilft es uns, Ereignisse im jetzigen Leben besser zu begreifen. Es zeigt mir auch, daß spirituell veranlagte Menschen Lebenspläne haben, die über viele Leben reichen. Es lohnt sich also, hier und heute ein gutes, aufmerksames Leben zu führen – denn das wird die Grundlage für das nächste. Wir leben, der Körper verbraucht sich, wir sterben und kehren wieder, um den Weg fortzusetzen.

Häufige Fragen

Worum geht es in diesem Bericht?

Um die Sicht von D. Harald Alke, dass er vor rund 500 Jahren als Architekt und Alchimist in Znojmo gewirkt habe – und dass die Energiepyramiden die Fortsetzung dieser Arbeit seien. Eine weltanschauliche Sicht.

Was hat der Rathausturm mit Energiepyramiden zu tun?

Sein doppelter, in sich verdrehter Turmhelm mit neun Spitzen erinnert Harald Alke an das Prinzip der Energiepyramide – zwei um 45 Grad gedrehte Ebenen und ein Zentrum.

Welche Rolle spielt die Zahl Neun?

Sie taucht in der Horus-Lehre und im Feng Shui auf; auch Rudolf Steiner betonte die 3×3 Spiegelung von Körper, Seele und Geist.

Änderungsverlauf · zuletzt aktualisiert am