Scheidenkrampf (Vaginismus)
Beim Scheidenkrampf (Vaginismus) verkrampft sich unwillkürlich die Beckenboden- und Scheidenmuskulatur – oft schon bei Berührung oder beim Versuch des Eindringens, manchmal so stark, dass Geschlechtsverkehr schmerzhaft oder unmöglich wird. Wichtig vorweg: Das ist nichts Selbstverschuldetes und gut behandelbar, gynäkologisch und (sexual-)therapeutisch. Am Kyborg Institut betrachten wir das Thema zusätzlich einfühlsam auf einer seelischen Ebene.
Unsere Lesart
In unserer Deutung sind Anspannung und Angst der Kern – etwa die Angst, etwas Geliebtes zu verlieren, ein innerer Konflikt oder alte, verborgene Belastungen. Der Körper „macht zu”, wo die Seele nicht ganz Ja sagen kann. Was hilft, ist das Gegenteil von Druck: Sicherheit, Vertrauen, Geduld und Entspannung – auch beim Partner.
Was heißt das praktisch?
- Auf Druck verzichten; Sicherheit, Vertrauen und Entspannung aufbauen.
- Verborgene Ängste behutsam anschauen.
Häufige Fragen
Was ist ein Scheidenkrampf (Vaginismus)?
Beim Vaginismus verkrampft sich unwillkürlich die Beckenboden- und Scheidenmuskulatur, oft aus Anspannung oder Angst. Er ist nichts „Selbstverschuldetes“ und gut behandelbar – gynäkologisch und (sexual-)therapeutisch.
Wie deutet das Kyborg Institut den Scheidenkrampf?
In unserer Lesart steckt darin Anspannung und Angst – etwa die Sorge, etwas zu verlieren, oder ein innerer Konflikt. Sicherheit, Vertrauen und Entspannung helfen.
Änderungsverlauf · zuletzt aktualisiert am
- — Hinweise gestrafft, Text klarer gefasst.
- — Eintrag überarbeitet und allgemeinverständlich gefasst: neutrale, einfühlsame Beschreibung als Einstieg, Einordnung als ausdrücklich persönliche Sicht des Kyborg Instituts und Hinweis auf ärztliche bzw. fachliche Hilfe ergänzt.
Quellen
- D. Harald Alke: Gesundheitslexikon. Ausführliche Darstellung gesundheitlich relevanter Themen und therapeutischer Methoden; gebündelte, sich überschneidende Erfahrungen aus rund 30 Jahren Lebensberatung mit Klientinnen und Klienten. Kyborg Institut.
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Von D. Harald Alke