Irminsul
Die Irminsul ist eine hohe Säule aus germanisch-keltischer Tradition. Unsere Vorfahren errichteten sie als Zeichen der Verbundenheit – mit ihren Göttern und untereinander, etwa als Symbol eines neuen Vertrags nach einem Konflikt. Am Kyborg Institut verstehen wir sie, mit heutigem Bild, als „Akupunkturnadel für Mutter Erde”: An Kreuzungspunkten des Erdmagnetfeldes gesetzt, ordnet sie – in dieser weltanschaulichen Sicht – die Energieströme neu und schafft kleine Leylines, energetische Verbindungswege. Das ist eine spirituelle Vorstellung, kein naturwissenschaftlicher Nachweis.
Was bedeutet die Irminsul ursprünglich?
In alten Zeiten pflegten germanische und keltische Völker, Säulen als Zeichen ihrer Verbundenheit zu errichten. Nach einem Konflikt wurde mit einer neuen Säule symbolisch ein neuer „Vertrag” besiegelt – und, so die Deutung, der Strom des Erdmagnetfeldes zwischen zwei wichtigen Orten in eine neue Ordnung gebracht. Zwischen den Säulen entstanden, dieser Vorstellung nach, neue feine Leylines: Wege, sich geistig näherzukommen.
Wie ist eine Irminsul aufgebaut?
Früher nahm man eine schlanke, hochgewachsene Tanne oder Kiefer und fasste den Stamm oben mit einem eisernen Band zusammen – als Symbol eiserner Treue. Darauf setzte man einen Widderkopf (ein echter Widderschädel oder ein aus Eichenholz geschnitzter Kopf) und zwischen die Hörner eine vergoldete oder versilberte Kugel als Sonnensymbol.
Die Symbolik ist dicht: Die Kugel fängt sinnbildlich die Sonnenenergie ein; die Widderhörner stehen für die Macht des Donnergottes Thor, dessen Wagen von Widdern gezogen wird, und gelten zugleich als „Antennen” in die Kraftfelder der Natur; der eiserne Ring hält alles zusammen. Technisch gedeutet wirkt die Verbindung zweier sehr unterschiedlicher Holzarten mit Eisen und Edelmetall – in dieser Sicht – wie ein Orgongenerator, der Spannungsfelder aufbaut und ins Erdgitternetz einleitet.
„Akupunkturnadel für Mutter Erde”
Wie die Horus Energiepyramiden arbeitet die Irminsul – dieser Vorstellung nach – mit dem natürlichen Magnetfeld der Erde: Sie kann bestehende Kraftlinien verstärken oder neue aktivieren. Wir verstehen die Erde dabei als großes, lebendiges Ganzes (siehe auch Energie). Das ist eine persönliche, weltanschauliche Sicht – keine medizinische und keine geophysikalische Tatsachenbehauptung.
Die Irminsul in der 9-Meter-Anlage
Das erste Modell errichtete D. Harald Alke 1984 auf Le Braquet in Südfrankreich. 1999 entstand dort, zusammen mit sieben Energiepyramiden, die heutige 9 Meter hohe Irminsul (Stahlmast, Widder aus Eichenholz, versilberte Sonnenkugel) – als Teil eines rund 240 m langen Pyramidenfeldes. Wer dort steht, kann, so die Erfahrung vieler Besucher, die Kraft des Ortes unmittelbar fühlen.
Wozu die Irminsul den Sinnsuchenden einlädt
Hinter der alten Form steht ein heutiges Anliegen: Rückbesinnung und Verbundenheit. Die Irminsul ist ein Zeichen dafür, die Verbindung zur Natur und zu den eigenen Wurzeln bewusst wieder aufzunehmen – und den eigenen Empfindungen wieder mehr zu vertrauen als dem ständigen Grübeln. Etwas in uns weiß, wo es langgeht. Wer wieder lernt, auf diese innere Stimme zu hören, gewinnt eine ruhige innere Sicherheit.
Hinweis: Dieser Eintrag gibt eine persönliche, weltanschauliche Sicht des Kyborg Instituts wieder. Er ist keine wissenschaftliche oder medizinische Aussage.
Häufige Fragen
Was ist eine Irminsul?
Eine hohe Säule aus germanisch-keltischer Tradition, die als Zeichen von Verbundenheit und Verträgen errichtet wurde. Am Kyborg Institut wird sie als „Akupunkturnadel für Mutter Erde“ verstanden – eine weltanschauliche Sicht, kein wissenschaftlicher Befund.
Wie ist eine Irminsul aufgebaut?
Ein hoher Mast (traditionell Nadelholz, heute Stahl), oben ein eiserner Ring, ein Widderkopf (geschnitzt aus Eichenholz) und eine versilberte oder vergoldete Kugel als Sonnensymbol. Die Verbindung verschiedener Holzarten mit Eisen und Edelmetall wirkt – in dieser Sicht – wie ein Orgongenerator.
Was hat die Irminsul mit den Energiepyramiden zu tun?
Sie krönt seit 1999 die große 9-Meter-Energiepyramiden-Anlage in Le Braquet (Südfrankreich); das erste Modell errichtete D. Harald Alke dort schon 1984. Irminsul und Energiepyramiden arbeiten in dieser Vorstellung beide mit dem natürlichen Magnetfeld der Erde.
Änderungsverlauf · zuletzt aktualisiert am
- — Zuletzt aktualisiert.
Quellen
- D. Harald Alke: Infoblatt „Die Irminsul“. Kyborg Institut.
- Kyborg Institut: Irminsul – Bestell- und Preisliste (Homepage-Archiv 2008–2014).
Autor: D. Harald Alke