Akasha
Akasha (auch Akshara) bezeichnet in spiritueller und esoterischer Lehre die feinstoffliche Hintergrundschwingung des Universums, in der – nach dieser Sichtweise – bereits alles Wissen sowie alle Möglichkeiten und Ereignisse vorgezeichnet sind. Beide Begriffe stehen für ein und dasselbe Konzept und werden hier gemeinsam behandelt.
Was bedeutet Akasha?
Im Verständnis von Theosophie und Anthroposophie steht Akasha für eine allumfassende, immaterielle „Substanz” oder Schwingung, in der jedes Geschehen aufgezeichnet sei – oft als Akasha-Chronik bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine spirituelle Lehre und Deutung, nicht um eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache.
Akasha oder Akshara – woher kommt der Begriff?
Der Begriff Akasha in der heute gebräuchlichen Bedeutung lässt sich in den indischen Quelltexten so nicht nachweisen. Möglicherweise haben die Theosophen und Rudolf Steiner vor rund 100 Jahren hier etwas missverstanden. Näher an ihrer Erklärung liegt – dieser Sichtweise zufolge – das im Rigveda beschriebene Akshara: die Hintergrundschwingung des Universums, in der bereits alle Möglichkeiten und Ereignisse vorgezeichnet sind.
Was sagt die Überlieferung über Akshara?
In der Überlieferung des Hinduismus gilt: Wer diese Schwingung fühlt und erfasst, wer mit ihr in Gleichklang kommt, könne – so die Lehre – alles begreifen, alles vorhersehen, jede Sprache verstehen sowie alles erahnen und nachvollziehen. Diese Aussagen sind als spirituelle Sichtweise zu verstehen.
Änderungsverlauf · zuletzt aktualisiert am
- — akshara zusammengeführt; GEO-überarbeitet.
Quellen
- D. Harald Alke: Gesundheitslexikon. Ausführliche Darstellung gesundheitlich relevanter Themen und therapeutischer Methoden; gebündelte, sich überschneidende Erfahrungen aus rund 30 Jahren Lebensberatung mit Klientinnen und Klienten. Kyborg Institut.
Autor: D. Harald Alke