2012 – Das Ende der Weltgeschichte kommt später!

Autor: D. Harald Alke

Standpunkt statt Lexikon. Ein Kommentar von D. Harald Alke gegen das Angst-Geschäft. Hintergrundwissen: Lexikon-Eintrag Angst.

In Guatemala entdeckten amerikanische Forscher – pünktlich zum „Katastrophenjahr” 2012 – einen neuen Maya-Kalender, der 500 Jahre früher anfing und 500 Jahre weiter reicht. Da haben wir noch einmal Glück gehabt! Wenn das kein Timing ist. Schon seit Jahren hatte ich betont: Auf die eine Steinscheibe ging eben nicht mehr drauf als bis 2012 – das war für den Hersteller eine Zeitspanne bis 500 Jahre in seine eigene Zukunft.

Eine inszenierte Angst-Show

Psychedelisches Gemälde: eine dunkle Doppelpyramide auf einer neonfarbenen Landschaft unter einem Sternenhimmel mit Planeten und Galaxien.

Die ganze Story wurde von Geschäftemachern gekonnt vermarktet. Mit Büchern, Filmen und Untergangs-Zubehör lässt sich viel Geld verdienen – da gruselt es die Leute so schön. Es fehlte auch nicht an falschen Propheten, die die Angst schürten und mitverdienten. Aus einer Marketing-Show heraus entsteht aber nichts Besonderes. Man behauptete sogar, es kämen besonders gefährliche Sonnenstürme – die kamen zwar, aber die von 2008 waren stärker. Hatten die von 2008 etwa mit dem Immobiliencrash zu tun? Natürlich: Bestrafen müsste man dann die Sonne, nicht die Banken!

Worauf es wirklich ankommt

Freunde, wir sind angetreten, um alternative Gedanken zu entwickeln – nicht um nach Hollywood zu schielen. Wir wollen etwas Positives beitragen zur Entwicklung des Menschen und zum Erhalt dieses schönen Planeten. Die Kraft positiven und konstruktiven Denkens wird immer wieder unterschätzt. Gerade die Bemühungen der alternativen Szene – Esoteriker, Yogis, Reiki-Leute – haben viel bewirkt.

Mit Tausenden kleinen und einigen großen Horus Energiepyramiden haben wir ein Netzwerk neuer Energie über Westeuropa gespannt; einzelne stehen in über 50 Ländern, bis hinauf nach Trondheim, hinüber nach Riga und Finnland und durch die Mittelmeerländer bis Israel und in die Türkei. Die Erde wird nicht untergehen!

Es ist nur bedauerlich, dass sich Tausende, die eigentlich meditieren könnten, durch Angst-Szenarien vergiften lassen. Wer über das Ende seiner Welt grübelt, sitzt schon in der Falle – wie bei einer schlechten Kartenlegerin, die Gefahren voraussagt, damit die ängstlichen Kunden wiederkommen.

Aufmerksamkeit auf das Leben richten

Richten wir unsere Aufmerksamkeit lieber auf unsere persönliche Lebensgestaltung! Wir haben ein natürliches Recht auf ein positives, erfolgreiches Leben. Unsere westliche Kultur hat uns allerlei Einschränkungen mitgegeben – „frage nach nichts für dich”, „sei still, sei bescheiden”. Solche Programme dürfen ruhig hinterfragt werden. Gott gab uns diese Welt – also machen wir etwas richtig Gutes daraus, zuerst aus dem eigenen Leben. Wer sich gut um seine Belange kümmert, ist anderen ein Vorbild und verstrahlt Lebensfreude. Und Freude am Leben ist die beste Voraussetzung, um Schwierigkeiten zu überwinden.

Der Fall 2012 ist ein gutes Lehrbeispiel: Vergleichbare Angst-Szenarien gehören in die Tonne. Mit Angst wird mehr Geld verdient als mit Freude – die Frage ist nur, wer sich hineinziehen lässt und wer einen klaren Kopf behält und an die Kraft konstruktiver Gedanken glaubt.

Häufige Fragen

War 2012 wirklich ein Weltuntergangsjahr?

Nein. D. Harald Alke ordnet den 2012-Maya-Weltuntergang als kommerzielle Angst-Inszenierung ein – mit Büchern, Filmen und „Überlebens“-Zubehör ließ sich gut verdienen. Die Erde ging nicht unter.

Was setzt das Kyborg Institut der Angst entgegen?

Die unterschätzte Kraft positiven, konstruktiven Denkens und die Konzentration auf die eigene Lebensgestaltung – statt Energie an Endzeit-Szenarien zu verlieren.

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