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Kyborg Lexikon

Geburt und Rebirthing

Ende der siebziger Jahre kam Rebirthing immer mehr in Mode. Viele Menschen hatten die Ahnung oder das Gefühl, durch ihre eigene Geburt traumatisiert worden zu sein. Beim Rebirthing wurden die Menschen zu einer hektischen Wehenatmung veranlaßt, was nach kurzer Zeit geburtsähnliche Zustände herbeiführen konnte. Bei vielen Menschen tauchten auch Bilder und Gefühle der eigenen Geburt auf. Es war eine durch Wehenatmung induzierte Rückführung. Viele Menschen empfanden diese Art von Therapie als befreiend.

Zeitweilig habe ich in ähnlicher Weise den Feueratem des Energytrainings für Rückführungen eingesetzt. Auf den ersten Blick haben wirklich viele Menschen die Befürchtung, daß bei ihrer Geburt etwas schief gelaufen ist, zumindest nicht optimal verlief. Woher diese Grübeleien und Befürchtungen kamen und warum sie vor allem zwischen 1975, ständig zunehmend bis 1985, auftraten, dann jedoch wieder abnahmen, weiß ich nicht genau.

In den Jahren zwischen 1980 und 1988 haben sich viele meiner Klienten mit diesen Befürchtungen geäußert. Dann ließ es deutlich nach. Meine eigenen Möglichkeiten, Menschen in diese Stimmung zur Rückerinnerung zu bringen, hatten sich gewandelt. Meine Anwesenheit und meine Konzentration auf diese Stimmung reichte aus, um die Besucher ohne weitere Anstrengungen in die richtige Verfassung zu bringen. Rückblickend erscheint es mir so, daß damals viele Menschen ihre eigene Geburt bedrückend empfanden, und daß Rebirthing sie in eine zusätzliche Streßverfassung brachte. Die Erlösung von den Spannungen war befreiend.

Wenn wir in den Jahren ab 1988 zunehmend ohne diese künstlich herbeigeführten Streßzustände Rückführungen machten, dann empfanden die Klienten zwar auch manchmal Streßzustände beim Rückblick auf ihre Geburt, doch noch mehr Klienten empfanden bei genauerer Betrachtung die eigenen Geburt als völlig normal und unproblematisch, selbst wenn es vielleicht Komplikationen gegeben hatte! 

Wie hängt das jetzt alles zusammen? Zum einen wurde Rebirthing von Psychologen erfunden und nicht von spirituellen Menschen oder Esoterikern. Die Psychologen glaubten keineswegs an ein Leben vor dem Leben! Der Grund für Rebirthing war, daß viele Menschen sich nicht einmal an die Zeit vor ihrem 6. oder maximal 3. Lebensjahr erinnern konnten. Mit Rebirthing klappte das gut und schnell. 

Ich gehe davon aus, daß in dieser Zeit, als sich mehr Menschen für Esoterik zu interessieren begannen (ab 1975), ein gewisser geistiger Drang nach den jenseitigen Welten entstand. Die einen suchten Esoterik und Yoga, die anderen (Psychologen) verbesserten ihre Therapiemethoden mit dem Rebirthing. Einige von ihnen kamen nicht mehr daran vorbei, daß sich ihre Patienten plötzlich an frühere Erdenleben erinnerten. Das wurde zwar von den Psychotherapeuten z.T. als Unsinn abgehakt, als Phantasie, aber immerhin, es kam hoch.

Es war jedoch auch die Verfassung dieser Therapeuten und ihrer Klienten, die aus der eigenen Geburt ein Drama machten. Es muß ja dramatisch und atemberaubend sein, wenn man keine Ahnung hat, wie denn so eine Eizelle belebt wird und zu denken beginnt! Keine Ahnung von der Existenz unseres Geistes vor der Geburt, keine Ahnung von Wiedergeburt, aber durch die intensiven Therapien kommen Bilder und Gefühle hoch, die erklärt werden wollen. 

Meines Erachtens waren also die Psychotherapeuten durch ihre intellektuelle und begrenzte Denkweise Schuld an der Dramatisierung des Geburtsvorganges. In dem Maße, wie in der Öffentlichkeit das Wissen um Reinkarnation und Karma immer breiteren Raum bekam, immer mehr ins Bewußtsein rückte, in dem Maße ließ das Gefühl vom allgemeinen, generellen Geburtstrauma nach. 

Die Öffentlichkeit für das so bedeutende Thema unserer eigenen Existenz war erwirkt worden. Im Unterschied zu diesen Befürchtungen von einem generellen Geburtstraumata bei fast jedem Menschen, stellte sich dann in den späteren Jahren bei meiner Art der sanften Rückführung ohne dramatische Wehenatmung heraus, daß die meisten, wenn nicht alle Menschen, ihre Geburt als so normal und natürlich erleben, wie nur eben denkbar. 

Die Mutter mag ja Krämpfe kriegen, weil sie Angst hat oder vollgeredet wurde von allen möglichen unsicheren Mitmenschen. Die Geburtshelfer selbst haben heute oft mehr Angst, als angemessen ist. Eine allgemeine Geburtsneurose grassiert. Schwangerschaft ist eine bedenkliche Krankheit, kein Normalzustand, kein Anlaß zur Freude.

Das Baby aber, und zwar so ziemlich jedes Baby, reagiert nur aus dem Geist heraus, und für den ist eh alles klar, und sein Körper reagiert nur auf der animalischen Instinktebene, und diesem Instinktbündel Mensch ist auch alles klar. Das Baby will leben, will raus, und nimmt die notwendigen Anstrengungen “echt cool”, wie die jungen Leute heute sagen. 

Wenn Sie also noch zur Rebirthing-Generation gehören oder von Psychologen mit den Thesen vom Geburtstrauma infiziert wurden, dann versuchen Sie sich bitte aus dieser vermeintlichen Belastung zu lösen! Wie ich schon beim > Kaiserschnitt ausgeführt habe, legen sich manche Babies quer, weil sie nicht herauswollen. Na gut, das ist ja leicht zu erkennen. Die haben wirklich ein Geburtsproblem. Doch die, die es auf normalem Wege schaffen, stecken die Belastungen sehr gut weg und haben kein Problem damit. Wenn bei der Geburt noch Probleme entstehen, dann durch irgendwelche Spritzen der Ärzte, nicht aber durch eine neurotische, verkrampfte Mutter. Damit wird das Baby gut fertig. Wenn also kein Kaiserschnitt vorliegt, gehen Sie bitte davon aus, daß Ihre eigene Geburt normal verlaufen ist. Legen Sie diesbezügliche Befürchtungen ab. Wenn Sie mal ein Kind bekommen, bereiten Sie sich ausreichen lange vorher durch > Energytraining vor. Die Atemtechniken für Schwangere finden Sie in meinem Buch > “Die Stufen des Pranayama”.

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