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Alchimie

Ein neuer Anfang nach 400 Jahren der Finsternis

Seit mehr als 1000 Jahren wurden immer wieder Versuche von orientalischen Meistern unternommen, Licht in den Okzident zu bringen: Nach Europa. Es heißt nicht um sonst: Ex oriente lux – aus dem Orient kommt das Licht! Und nicht aus dem Okzident, den Ländern der Finsternis (Europa). Die Alchimisten hatten einen schweren Stand. Sie versuchten in einer Zeit der Finsternis, in der die katholische Inquisition ganz Europa und weite Teile der Welt kontrollierte und mit ihrem Terror überzog, Licht in das Bewußtsein der Menschen zu bringen. Viele von Ihnen wurden ermordet, viele gefoltert, gequält, um den Verstand gebracht, von Menschen, die im “Namen Gottes” die Habgier und die Machtgelüste der Machthaber sicherten. Denken Sie an Giordano Bruno, Galileo, Kepler, Paracelsus usw.

Im Mai 1999 besuchte ich die tschechische Stadt Znojmo. In dieser Stadt wirkte vor 400 Jahren eine Gruppe von Alchimisten, in dem Versuch, neue geistige Wege zu beschreiten. Das Wahrzeichen der Stadt erinnert bereits an das Konzept der Energiepyramiden, zwei ineinander verschachtelte Turmspitzen. “Rein zufällig” übernachtete ich in einer Pension dicht bei dem Haus, in dem vor rund 400 Jahren der Erbauer dieses ungewöhnlichen Turmes gewohnt hat. In einer nächtlichen Vision zeigte mir Horus mein früheres Leben. Was ich hier und heute praktiziere, ist die Fortsetzung meiner alchimistischen Bautätigkeit aus dem 16. Jahrhundert.

Gibt es das Phänomen der Reinkarnation? Lesen Sie dazu weiter im Kapitel “Reinkarnation & Phänomene“…

18.5.99, 18.25 Uhr eine Botschaft von Horus (in der “Pension Blanca”/ “die Weiße”): “Alghimista (der alte Name für Alchimie) ist der Weg der aus dem ich in die Natur der Dinge führt und durch die Aktivierung der inneren Heilkräfte die Seele mit Gott verbindet, also Einswerdung der Natur in uns und außerhalb von uns, die Wiederherstellung der Vollständigkeit des Menschen, das ist wahre Heilung!

Haben Sie schon einmal von der Sympathielehre der alten Alchimisten gehört? Alle Dinge, die aus dem gleichen Holz geschnitzt sind oder aus dem gleichen Metall gegossen wurden, stehen innerlich miteinander in Verbindung. Auf diese Weise funktioniert es, daß man ein Foto in eine Energiepyramide legen kann, um jemandem Kraft zu senden…

Im Januar 1998 habe ich begonnen, ausgehend von den Erfahrungen mit den Energiepyramiden, magische Kunstobjekte und andere magische Geräte zu bauen, mit denen wir geheimnisvolle Schwingungen einfangen, verstärken und weitergeben. Mit Hilfe dieser Geräte können wir lernen, unsere Wahrnehmung zu erweitern und zu verfeinern. Wir beginnen Kräfte zu fühlen, die zwar immer da sind, die uns aber bisher nicht bewußt waren. Denn die Frage, was wir wahrnehmen können, hängt von unserer Programmierung in der Erziehung ab. DAS verstehe ich unter wirklicher Bewußtseinserweiterung, daß wir lernen, unsere Welt, in der wir leben, immer bewußter und differenzierter wahrzunehmen.

Je genauer wir uns und unsere Situation in dieser geheimnisvollen Welt erkennen, desto besser werden wir unsere Aufgaben erfüllen, desto mehr werden wir auch die Ursachen unserer Probleme und Krankheiten verstehen. Wir werden Mittel und Wege finden, um unsere Schwierigkeiten zu überwinden! Selbsterkenntnis ist tatsächlich der erste Schritt zur Besserung!

Am 18.5.99 besuchten wir unseren Hersteller, um über den Bau der 9 m Energiepyramide zu diskutieren und technische Fragen zu klären. Der Bau hatte bereits begonnen und wurde mit einem extra für diesen Zweck konstruierten Laser mit äußerster Präzision vermessen. Die ca. 13 m langen Edelstahlrohre, die aus mehreren Teilen bestehen, wurden innen auf den Millimeter genau bis zur gemeinsamen Spitze vermessen. Bei dem vielleicht wichtigsten Projekt der Gegenwart wurde gewissenhaft die neue Schwingung justiert.

Am 19.5.99 erhielt ich neue Channelbotschaften und direkt in der Fabrik Anweisungen, wie wir die Energie der neuen 9 m Pyramide bereits nutzen können. Es mag für Verstandesmenschen irritierend sein, aber ich konnte die neue Energiepyramide bereits fühlen, obwohl sie noch ein Einzelteilen in der Fabrik ruhte. Sie sandte bereits ihre Schwingungen durch die Gefüge der Raumzeit.

Praktische Anwendung der alchimistischen Sympathielehre: Die Horus-Ringe

Aus den Edelstahl-Rohren mit 159 mm Ø der ersten 9m Energiepyramide der Welt, die in Südfrankreich gebaut wurde, haben wir Ringe schneiden lassen. Diese Ringe werden als Stahlband um spezielle Acrylrohre gelegt mit 130 mm Höhe. Sie dienen als Ständer für die kleinen Energiepyramiden.

Auf diese Weise treten alle kleinen Modelle, die mit einem Horus-Ring ausgestattet werden, mit dem gewaltigen Modell in den Pyrenäen in Verbindung! Natürlich ist das auch eine Anwendung des Orgon-Prinzips. Ein Stahlring aus antimagnetischem Stahl umschließt einen organischen Ring aus synthetischem Holz (Polyacryl). Durch diese Ringe bekommen alle A- und B-Modelle eine höhere Dynamik und eine Verbindung zum 9m-Modell in Frankreich.

Bei einem C-Modell können Sie den Horusring im Zentrum in die mittlere Pyramide stellen, so daß er die Kristallachse umschließt. Experimente haben gezeigt, daß sich bei 3 Energiepyramiden C in Norwegen die Energie fast verdoppelt hat, nachdem ein großer Horusring hinein gestellt wurde! Die Energie wirkt also über eine Distanz von 3500 km, und vermutlich wird es auf der ganzen Erde funktionieren. Genau das ist angewandte Alchimie!

Wer die Energie gut wahrnehmen kann, hat das Gefühl, in ein riesiges Energiefeld eingebunden zu werden, ganz bewußt Teil zu werden von einem unglaublich großen, strömenden Kraftfeld. Es ist ein Gefühl, als wenn man die Magnetkräfte der Erde gleich Wellen eines sanften, durchsichtigen Meeres um sich herum strömen fühlt. Ich fühle mich dabei wie eine Boje in den Gezeiten des Universums, die zufällig hier auf Erden eine Pause einlegt.

Horus: “Alghimista (der alte Begriff für Alchimie) ist der Weg, der aus dem Ich in die Natur der Dinge führt und durch die Aktivierung der inneren Heilkräfte die Seele mit Gott verbindet, also Einswerdung der Natur in uns und außerhalb von uns, die Wiederherstellung der Vollständigkeit des Menschen, das ist wahre Heilung!”

Das uralte Symbol für Alghimista war ein weißes Kamel, das durch ein goldenes Nadelöhr schreitet, im Hintergrund eine Wüstenlandschaft mit einer grünen Palme.

Die magische Kraft eines Bildes

Es reicht schon, wenn wir ein Foto der großen Pyramidenreihe in den französischen Pyrenäen neben unserer Energiepyramide daheim an die Wand hängen. Wenn Sie dann an Ihre kleine Energiepyramide A oder B treten, die Hände darüber halten, um diese Energie aufzunehmen, und dabei auf das Bild der Pyramidenreihe schauen, erhalten Sie eine direkte, energetische Verbindung zur großen Anlage. Es ist zwar nicht so stark wie die Ringe, doch es funktioniert ebenfalls. Die Energie im Raum steigt, in Boviseinheiten gemessen, spürbar an. Wie sehr die Energie angehoben wird, hängt mit von den Fähigkeiten des Benutzers ab.

In ähnlicher Weise können Sie “Fern-Reiki mit Pyramidenenergie” praktizieren und z.B. das Foto eines Menschen, dem Sie helfen möchten, in Ihre Pyramide legen. Das sollte aber nur mit Wissen und Zustimmung des Empfängers geschehen. Legen Sie bitte nicht viele verschiedene Gegenstände gleichzeitig in eine Energiepyramide. Die verschiedenen Schwingungen überlagern sich und erzeugen Interferenzen, eher Unruhe, als Nutzen.

Beschränken Sie sich z.B. auf maximal 4 verschiedene Kristallarten oder 4 verschiedene andere Artikel, lieber nur eine Sorte Kristalle und ein Foto, und das von Zeit zu Zeit wechseln. Weitere Einzelheiten finden Sie in meinem Buch Kunst & Magie mit edlen Kristallen.

Das ist wirkliche Alchimie (Magie / Schamanismus). Das ist natürlich nichts für wissenschaftliche Intellektuelle. Es ist etwas für Menschen mit Feingefühl und Durchblick. Wenn Sie einen guten Drucker haben, benutzen Sie ein Bild aus der Pyramidenreihe beim 9 m Projekt.

Literatur finden Sie im Gesundheitslexikon!

Eine magische Panne in Alchimie!

2006 ließen wir uns in Slovenien neue Glaskugeln von innen verspiegeln für die Köpfe der Irminsul. Dort wird noch nach altmodischen, alchimistisch anmutenden chemischen Verfahren gearbeitet.

Der Handwerker, der uns den Job machte, nahm ein A-Modell mit in seine Werkstatt, damit die Schwingung stimmt. Er verstand sehr gut, was wir wollten und worum es dabei ging. Am nächsten Tag machte er wie üblich einen seiner normalen Spiegel.

Das Werk geriet gründlich daneben! Sehen Sie diesen Spiegel: Im Spiegel tauchen 2 helle Kegel auf, die zur Mitten hinlaufen. Der Handwerker hat sofort den Schluß gezogen, daß das ein Einfluß von der Horus-Energie in seiner Werkstatt war, während der Produktion der Irminsul- Kugeln. Daraufhin hat er meinem Freund Aleksander, der den Job vermittelt hat, diesen “mißratenen” Spiegel geschenkt (120×60 cm).

Kleine Pendel-Lehre

Spuren in der Zeit – Goethe und Magnetismus

Vor ca. 20-30 Jahren entdeckte man, daß man von Flugzeugen aus die Spuren menschlicher Behausungen wie Mauern oder Brunnen und Feuerstellen in der Färbung der Wiesen erkennen kann. Das Gras wächst anders über den Mauern, auch wenn sie einen Meter tief liegen. Es sind “Spuren in der Zeit”.

In etwa zur gleichen Zeit entdeckte man, daß für uns unsichtbare Überreste von menschlichen Aktivitäten nicht nur Spuren in der Färbung der Pflanzen hinterlassen, sondern auch im Magnetfeld eines Gebietes. Wenn man mit speziellen Magnetfeldmeßgeräten in 1 m Höhe über den Boden eines Ackers oder einer Wiese fährt und alle 100 cm im Quadrat Meßpunkte sammelt, dann tauchen später in den Beobachtungsbogen Anomalien im Magnetfeld auf, die genau die im Boden liegenden Mauern, Brunnen und Feuerstellen umreißen, selbst wenn diese menschlichen Überreste viele Meter tief liegen.

“Es kann die Spur von unseren Erdentagen in Äonen nicht untergehen!” Goethe

Was mag wohl Goethe bewogen haben, diese Worte aufzuzeichnen? Was wußte er, was wir nicht wissen? 
Zweifellos ein großer Geist, der sich Wissen aneignete, daß vielen Menschen bis heute verborgen geblieben ist.

Mit den Energiepyramiden ® des Horus greifen wir in die natürlichen Magnetfeld-Gitternetze hinein und verändern sie in einer bisher nicht da gewesenen Weise. Sogar die Struktur unserer Behausungen und unseres Inventars ändert sich, ebenso wie wir selbst. Magnetfelder sind elementare Bestandteile lebendiger Prozesse. Wenn wir die natürlichen Magnetfelder in einer für uns günstigen Weise verändern, setzen wir auf einer sehr hohen Ebene an, um unseren Lebensraum nach unserem Bedürfnis zu formen, nämlich auf der energetischen Ebene selbst, aus der alles geschaffen ist.

“Denn das ist wahre Magie:  Wenn Deine Werke Gott gefallen und den Menschen dienen!” Horus

Fast 40 Jahre danach… eine großartige Entdeckung und ein großartiger Betrug.

1969 entdeckte ein Forscher in einer Höhle in Namibia die bisher ältesten Steintäfelchen der Welt. 27.000 Jahre alt.
Darauf sind Schriftzeichen, die bis heute niemand entschlüsseln konnte, sowie Zeichnungen von Tieren und Menschen.
Er nannte die Grotte “Apollo 11”, weil zur gleichen Zeit “der Mond bestiegen wurde”. Seine Entdeckung zeigt uns, daß die Kultur des Menschen wesentlich älter sein muß als bisher angenommen. Nur schade, daß vermutlich niemand auf dem Mond war, sondern nur in den geheimen Studios von Hollywood. Denn bis heute existiert kein einziges Foto von der Erde aus gemacht, daß z.B. die Landeplattform oder die US Fahnen auf dem Mond zeigen würden. Dabei sind unsere Geräte allemal gut genug, um solche Objekte zu fotografieren.

„Nicht von Menschen gemacht” Textforschung: Sensationelle Ergebnisse

Zusammengefasst und Kommentiert von D. Harald Alke

Mit einem zumindest im Kontext dieses Dienstes sensationellen Forschungsergebnis trat jetzt der Essener Literatur- und Sprachwissenschaftler Peter Raster an die Öffentlichkeit. Danach weisen exemplarische Texte des Rig-Veda phonetische Regelmäßigkeiten auf, die unmöglich auf intellektuelle Leistungen irgendwelcher „Dichter” zurückgeführt werden können. Vielmehr scheint hier eine „natürliche Ordnung” durch, wie sie „überall in der Natur beobachtet werden kann: Im Aufbau der Atome, der Struktur von Kristallen oder der Harmonie der musikalischen Tonverhältnisse”. Vom Verständnis westlicher Wissenschaft ist dieses Phänomen bislang ohne jede Erklärung. Raster bereitet deshalb ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Erforschung von Strukturmustern vedischen Hymnen vor.

Dr. Raster promovierte 1970 in Allgemeiner und Vergleichender Sprachwissenschaft und Indologie in Münster, hatte von 1970 bis 1980 in Konstanz insgesamt acht Jahre im Fachbereich Sprachwissenschaft, – ließ sich zwischendurch mehrere Jahre als Lektor deutscher Sprache und Literatur an der Universität von Neu-Dehli verpflichten und besitzt seit 1980 an der Essener Gesamthochschule eine Professur für Deutsch. Soviel zu Rasters Reputation – nun die Fakten: Untersucht wurden von Rasters Team mehrere Suktas (Strophen) des ersten der vier Vedas (Rig-, Sama-, Yajur- und Atharva-). Als Grundlage diente die Rig-Veda Ausgabe des berühmten Indologen Max Müllers. Zuerst wurde gezählt, wie viele Laute dieses Sukta besitzt: nämlich 480, ein genaues Vielfaches des Metrums, der Rhythmus-Struktur des Textes (“Gayatri”).

Als zweiter Schritt wurden die gefundenen 480 Laute auf Konsonanten und Vokale verteilt. Vorkommenshäufigkeit: jeweils ein exaktes Vielfaches von 24.

Darüber hinaus unterscheidet die vedische Sprachlehre die Konsonanten und Vokale aber noch einmal streng nach ihrem physiologischen Entstehungsort, die Lautklassen – je nachdem, ob ein Laut an den Lippen, an den Schneidezähnen, am harten oder weichen Gaumen usw. entsteht. Hier ergibt sich das zweite verblüffende Ergebnis: Die Vorkommenshäufigkeit aller Lautklassen sind jeweils ein Vielfaches von 8 – ohne Ausnahme.

Doch damit nicht genug. Unterscheidet man nicht nach Vokalen und Konsonanten, sondern faßt man Vokale und Konsonanten einheitlich unter dem Gesichtspunkt ihres Entstehungsortes zusammen – gleichgültig, ob es sich um „offene” Laute (Vokale) oder “geschlossene” (Konsonanten) handelt, ergibt sich erneut ein absolut symmetrisches Bild: alle Kehlkopf- und Gaumenlaute sind mit einem Faktor von 32 verteilt, alle Lippenlaute mit einem Faktor von 24.

Innerhalb dieser drei Oberklassen (Kehlkopf-, Gaumen- und Lippenlaute) aber stehen Vokale und Konsonanten wiederum jeweils in ganz-zahligen Verhältnissen zueinander: Kehlkopf 4:1, Gaumen 2:1, Lippen 1:3.

Und so weiter: Kurs- und Langvokale besitzen eine Vorkommenshäufigkeit, die jeweils ein exaktes Vielfaches von 24 ist, wobei wiederum die Kurzvokale exakt doppelt so häufig vorkommen wie die Langvokale (2:1).

Oder das Konsonantensystem, das in der vedischen Phonetik vier Artikulationsprozesse unterscheidet: Verschlußlaute, stimmhafte, behauchte und nasale Laute. Woraus sich insgesamt acht Merkmale ergeben, je nachdem, ob der bestimmte Artikulationsprozeß angesprochen wird oder nicht (+/- -Raster). Und wieder ergeben sich absolut arithmetische Verteilungshäufigkeiten: Verschlußlaute, behauchte und nasale Konsonanten besitzen eine Vorkommenshäufigkeit eines Vielfachen von 24, stimmhafte Konsonanten folgen grundsätzlich der Zahl 8.

Um es nicht zu kompliziert zu machen, wollen wir die Darstellung der Ergebnisse hier abbrechen. Raster untersuchte noch zahlreiche weitere Merkmalkombinationen und ihre jeweiligen Verteilungshäufigkeiten. Er stellt immer wieder fest, daß die Verhältniszahlen absolut proportional auftreten – immer als ein Vielfaches von 8, als Verhältnis 160:80, 8:80, 2:1, 1:10 usw. Wichtig ist das zentrale Ergebnis, das schon jetzt hieb- und stichfest ist und das Bild, das wir von authentischen Texten haben, vollkommen revidieren wird:

Zwischen der Vorkommenshäufigkeit von mehr als sechzig (1) Lautklassen und der Silbenzahl des Metrums des Textes besteht ein offenkundiger Zusammenhang, der einerseits nicht, auf Zufall beruhen, andererseits aber auch keinesfalls Ergebnis intellektueller Leistung sein kann. Gleiches gilt für die vielfach einfachen ganz-zahligen Relationen zwischen den Vorkommenshäufigkeiten phonetisch verwandter Lautklassen: Das wiederum, so Raster, bedeutet nichts Geringeres, als daß Strukturen des menschlichen Sprachsystems auf Strukturen der Lautgestalt des Textes abgebildet werden. Die Texte stehen in Harmonie zum System, das sie hörbar macht. Vier „Ordnungen” erkennt Raster hier:

1. Eine verborgene Ordnung”, denn sie wird beim Hören der Rezitation nicht bewußt wahrgenommen.

2. Die „phonetische Ordnung”: Ordnung unabhängig vom Inhalt des Textes.

3. „Ganzheitliche Ordnung”: Sie entfaltet sich nicht linear, Stück für Stück, sondern ist an allen Stellen des Textes gleichermaßen gegenwärtig. Mit anderen Worten: Schon der erste Laut des Textes muß seinen Stellenwert innerhalb des gesamten Folgetextes kennen«. I

4. Es handelt sich unbestreitbar um eine „natürliche Ordnung”, Raster: “Es wäre eine kaum lösbare Aufgabe, einen sinnvollen Text [das ist der springende Punkt unter Vorgabe einer so großen Zahl von Relationen zwischen den Vorkommenshäufigkeiten bestimmter Lautklassen in Abhängigkeit von der Silbenzahl des Metrums zu konstruieren.”

Der vedische Text mache vielmehr, so Raster weiter, den Eindruck einer Ordnung „von der gleichen Art wie die Ordnung, die überall in der Natur beobachtet werden kann, z. B. im Aufbau der Atome der Struktur von Kristallen oder der Harmonie der musikalischen Tonverhältnisse”.

Die gefundenen Symmetrien, so Raster, „bilden eine Struktur eigener Art”, für die bislang nur zwei Erklärungsmodelle zur Verfügung stehen – die beide von den vedischen Texten selbst formuliert werden:

„Die Verse des Veda sind im Akshara (im Unvergänglichen, d. h. nicht der Zeit unterliegenden, im transzendentalen Bereich, in dem alle Devas (allgemeine Gesetzmäßigkeiten der Natur) in ihrem jeweiligen Bereich existieren. Wer dies nicht weiß, was soll er mit den Hymnen anfangen? Diejenigen aber, die das wissen, sind vereint.“ Rig Veda 1.164.39

Mit anderen Worten: die lineare, zeitliche Form des Textes ist das Abbild eines „Urbildes”, das eine nichtlineare, nicht-zeitliche Struktur hat und im transzendentalen Bereich der Sprache existiert, wo es von den vedischen Sehern wahrgenommen wird.

Raster verweist hier noch auf eine andere Textstelle des Rig-Veda (164.45), der die Lehre von den vier Teilen der Sprache enthält, von denen drei Teile verborgen, unmanifest sind, nur dem wissenden Brahmanen bekannt, und ein Teil manifest:

„In dem transzendentalen Bereich der Sprache sind die Fluktuationen des sprachbezogenen Bewußtseins vollständig zur Ruhe gekommen. Das Bewußtsein befindet sich in seinem einfachsten Zustand, in dem es nur sich selbst zum Gegenstand hat.”

Dieser transzendentale Bereich der Sprache sei jedoch „nicht leer, sondern voll von Strukturen eigener Art. Der vedische Seher (Rishi), der die Fähigkeit zur Wahrnehmung in diesem Bereich hat, sieht diese Strukturen und transformiert sie in die empirischen Sprachzustände”, zu deutsch: macht sie durch rezitierte Laute hörbar.

Wenn aber die Lautstruktur des Veda Abbild einer objektiven, nicht-menschlichen Wirklichkeit ist, dann gilt das für die sprachlichen Inhalte, die von diesen Lauten befördert werden, nicht minder: Der Veda hat dann recht, wenn er sich als “Veda” (Sanskrit: „Wissen”) bezeichnet. Der Veda ist dann in der Tat das, was er von sich behauptet: die Widerspiegelung einer ewigen Information, wie sie der gesamten Schöpfung zugrunde liegt.

Der Rig-Veda steht nicht allein: Parallelen im Koran und Neuen Testaments-Urtext

Islamische Gelehrte brachten es mit Hilfe des Computers an den Tag: Der gesamte Korantext wurde in einen Rechner eingegeben, der die Buchstabenhäufigkeit in jeder Sure ermittelte, mit dem Ergebnis, daß “ein hochentwickelter, komplizierter mathematischer Code um die Zahl 19” entschlüsselt wurde, wie der Korangelehrte Dr. Raschad Khalifa, Tucson (Arizona, USA) feststellt. Beispiel:

Der Koran hat 114 Suren (6 x 19). Der Eingangsvers der ersten Sure besitzt 19 arabische Schriftzeichen; jedes Wort dieser ersten Zeile erscheint im gesamten Koran (!) mit einer Häufigkeit, die exakt durch 19 teilbar ist. Und so weiter.

Und ein monumentales Werk des russischen Sprachgelehrten Dr. Iwan Panin hat ähnliches für das Neue Testament (Urtext) ‘aufgezeigt: Es scheint auf der Zahl 7 aufzubauen (König, „. . . Der uns den Sieg gibt“, Gießen 1977, dort S. 93-107).

Prof. Dr. Peter Rasten
Wolfskuhle 10, D-4320 Hattingen 16.
Veröffentlichung:
Mitteilungsblätter der
Deutschen MERU-Gesellschaft 9/84 , Am Berg 2, D-4516 Bissendorf 2.

Trendwende 2/84, © 1985 Jochen F. Übel, PF 12 60, D-2862 Worpswede

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