Hilfreiches Verhalten (Bierhoff)
Hilfreiches Verhalten ist nach dem Sozialpsychologen Hans-Werner Bierhoff jede Handlung, mit der jemand einer konkreten Person eine Wohltat erweisen will. Prosozial ist sie, wenn sie freiwillig und nicht aus beruflicher Pflicht geschieht; altruistisch, wenn Mitgefühl und das Hineinversetzen in den anderen sie tragen.
Dieser Eintrag behandelt, wann Menschen helfen, was sie davon abhält und wie Hilfe beim Empfänger ankommt – nicht Bierhoffs Gesamtwerk. Zum Begriff selbst siehe Altruismus, zur Anlage des Helfens die prosoziale Natur des Menschen.
Zur Person. Hans-Werner Bierhoff (geb. 1948) ist Sozialpsychologe und lehrte an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Bücher Psychologie hilfreichen Verhaltens (1990) und Psychologie prosozialen Verhaltens (2010) gehören zu den deutschsprachigen Standardwerken über das Helfen.
Was unterscheidet hilfreiches, prosoziales und altruistisches Verhalten?
Bierhoff ordnet das Helfen in drei Kreisen. Der weiteste ist das hilfreiche Verhalten: jede Unterstützung eines anderen, auch die des Rettungsassistenten, der dafür bezahlt wird. Darin liegt das prosoziale Verhalten – freiwillig, nicht aus dienstlicher Rollenverpflichtung. Gegenseitigkeit schließt Bierhoff dabei ausdrücklich ein; prosozial darf auch sein, was dem Helfer selbst guttut. Im engsten Kreis steht das altruistische Verhalten: prosozial und getragen von Empathie, also davon, dass man sich in die Lage des anderen hineinversetzt und mit ihm fühlt.
Zwei Missverständnisse räumt diese Ordnung aus. Berufshelfer sind bei Bierhoff keine Egoisten: Wer als Pflegekraft oder Arzt über das hinausgeht, was die Rolle verlangt, handelt nach ihm altruistisch, und Laien- und Berufshilfe ergänzen sich. Und Altruismus wird bei ihm nicht über Opfer definiert: Es kommt auf den Beweggrund an, nicht darauf, wie viel das Helfen kostet.
Warum helfen Menschen in Gegenwart anderer manchmal nicht?
Das ist die Frage, mit der die Hilfeforschung in den 1960er-Jahren groß wurde. Bibb Latané und John Darley zeigten in Versuchen, dass Menschen in einem gestellten Notfall seltener und später eingreifen, wenn sie glauben, andere seien ebenfalls anwesend. Bierhoff fasst die Erklärung in drei Mechanismen:
- Diffusion der Verantwortung: Je mehr Menschen da sind, desto weniger fühlt sich der Einzelne zuständig.
- Pluralistische Ignoranz: Jeder deutet die Ruhe der anderen als Zeichen, dass nichts Ernstes geschieht – und alle bleiben ruhig.
- Bewertungsangst: Wer eingreift, riskiert, sich vor anderen zu blamieren.
Dieser Zuschauereffekt ist im Labor gut belegt. Eine Metaanalyse über mehr als hundert Studien zeigt aber, dass er in eindeutig gefährlichen Lagen deutlich schwächer ist (Fischer u. a. 2011). Und im Alltag sieht es anders aus, als das Lehrbuchbild nahelegt: Videoaufnahmen öffentlicher Konflikte aus drei Ländern zeigen, dass in neun von zehn Fällen jemand eingreift – und eher, je mehr Menschen anwesend sind (Philpot u. a. 2020). Wer im Notfall nahe dran ist und die Lage eindeutig erkennt, hilft in aller Regel.
Was hilft, die Hemmung zu überwinden, ist das, was Bierhoff soziale Verantwortung nennt: das Empfinden, dass es auf einen selbst ankommt. D. Harald Alke fasst dieselbe Haltung in Energytraining so: „Wir können diese Verantwortung nicht einem anderen überlassen, wir müssen es selbst tun.“
Haben im Fall Kitty Genovese wirklich 38 Zeugen zugesehen?
Nein – nicht so, wie es jahrzehntelang erzählt wurde. Im März 1964 wurde Kitty Genovese in New York ermordet; ein Zeitungsbericht sprach von 38 Nachbarn, die zugesehen und nichts getan hätten. Die Geschichte wurde zum Gründungsbeispiel der Zuschauerforschung und stand in fast jedem Lehrbuch, auch bei Bierhoff.
Spätere Untersuchungen zeichnen ein anderes Bild: Nur wenige sahen den Angriff überhaupt, manche hörten nur Geräusche, mindestens ein Nachbar rief nach Hilfe, und eine Nachbarin ging zu der Sterbenden (Manning, Levine & Collins 2007; Kassin 2017). Die Forschung spricht heute vom „Gleichnis der 38 Zeugen“: Die Erzählung hat bestimmt, welche Fragen gestellt wurden – nach Untätigkeit und Gruppengröße –, bevor Feldbefunde das Bild zurechtrückten. Das Beispiel taugt deshalb weniger als Beleg für Gleichgültigkeit denn als Lehrstück dafür, wie eine Geschichte eine Wissenschaft lenken kann.
Gibt es echten Altruismus?
Das ist die große Frage der Sozialpsychologie – und Bierhoffs Antwort ist vorsichtiger, als man ihm oft zuschreibt. Er nennt die Debatte, ob hinter jedem Helfen am Ende Eigennutz steckt, eine „Sackgasse“: „In der Regel sind sowohl egoistische als auch altruistische Faktoren wirksam“ (Bierhoff 2002). Er bestreitet den Altruismus also nicht, er hält die Frage nach dem reinen Motiv für nicht entscheidbar.
Die stärkste Antwort kommt von C. Daniel Batson. Seine Empathie-Altruismus-Hypothese besagt: Wer mit einem Menschen in Not mitfühlt, will ihm um seiner selbst willen helfen – auch wenn er sich der Lage leicht entziehen könnte. Bierhoff wandte zunächst ein, die Ergebnisse ließen sich auch egoistisch erklären, etwa durch die Freude, die der Helfer am Erfolg empfindet. Batson hat genau diese Erklärung in eigenen Versuchen geprüft und fasst 35 Jahre Forschung als starke und beständige Stütze seiner Hypothese zusammen (Batson 2011). Bierhoff hält ihn inzwischen für „vermutlich richtig“ (Fetchenhauer & Bierhoff 2004) und hat die Hypothese mit Elke Rohmann in einem eigenen Versuch bestätigt.
Bierhoffs spätere Bücher stehen der Psychologie menschlicher Stärken nahe. Er spricht von einer „Balance zwischen Fürsorglichkeit für andere und Fürsorglichkeit für sich selbst“ (Bierhoff 2010) – Helfen, das den Helfer nicht aufzehrt.
Wie kommt Hilfe beim Empfänger an?
Hier liegt Bierhoffs vielleicht wichtigster Beitrag. Hilfe ist nicht automatisch gut für den, der sie bekommt. Wer nichts zurückgeben kann, fühlt sich leicht abhängig und unterlegen; Hilfe kann den Selbstwert bedrohen. Deshalb reagieren Empfänger mitunter undankbar – nicht, weil sie zu viel bekommen, sondern weil die Hilfe einseitig ist und keine Erwiderung zulässt.
Daraus folgt bei Bierhoff und Elke Rohmann eine klare Empfehlung: Hilfe, die Gegenseitigkeit ermöglicht, die Selbstständigkeit wahrt und den anderen in die Lage versetzt, sich künftig selbst zu helfen – Hilfe zur Selbsthilfe. Umgekehrt schwächt zu starker Druck, helfen zu müssen, die Hilfsbereitschaft eher, als dass er sie stärkt.
Macht Bildung hilfsbereiter?
Nicht im allgemeinen Sinn. Bierhoff nennt „höhere Bildung“ nur in einem engen Zusammenhang: unter den Faktoren, die mit freiwilligem Engagement am Arbeitsplatz einhergehen, neben Zufriedenheit, Fairness und dem Vorbild der Vorgesetzten. Die breitere Forschung zeigt, warum das nicht verallgemeinert werden darf: Bildung sagt organisiertes Engagement voraus – Ehrenamt in Vereinen, Bürgerverhalten im Beruf (Wilson & Musick 1997; Ng & Feldman 2009). Das informelle Helfen unter Nachbarn, in der Familie, auf der Straße hängt dagegen kaum von Bildung ab.
Wo Hilfsbereitschaft als sichtbares, organisiertes Engagement gemessen wird, erscheinen Gebildete hilfsbereiter. Eine Rangordnung von Menschen folgt daraus nicht – nur der Hinweis, dass jede Messung des Helfens mitbestimmt, wen sie als hilfsbereit erkennt. Gut belegt ist dagegen ein anderer Zusammenhang: Mit dem Alter wächst die Bereitschaft, anderen zu geben (Cutler u. a. 2021).
Unsere Lesart: Hilfe, die stärkt
Die Sozialpsychologie lässt die Motivfrage offen, weil sie den Altruismus als reines, kostspieliges Motiv sucht. Wir lesen Altruismus als Handeln für andere, das eigene Freude, Anerkennung und Gegenseitigkeit nicht ausschließt. Ein Helfer, der sich über das Gelingen freut, ist kein verkappter Egoist; gemischte Motive sind kein Gegenbeweis – und darin stimmt Bierhoff mit uns überein.
Die Gegenposition ist eine Denkrichtung, die Altruismus allein über Kosten und Leiden des Gebers bestimmt: Nur wer sich aufopfert, gilt als guter Mensch. Diese Moral des Leidens verfehlt beides – den Helfer, der sich erschöpft, und den Empfänger, den einseitige Hilfe klein hält.
D. Harald Alke hat dafür in Mental Basics (1991) eine Formel gefunden, die wir für einen Leitsatz halten: „Hilfe sollte stets eine Anleitung zur Selbsthilfe sein.“ Und mit einem bekannten Sprichwort: „Lehre ihn fischen, und er wird nie mehr hungern!“ Es gelte, „in der richtigen Weise einen Beitrag zu leisten, ohne uns generell ausnutzen zu lassen“. Bierhoffs Empfängerforschung stützt genau das.
Was wir 2017 anders gelesen haben
In Ausgewählte Perspektiven des Altruismus (2017) stand Bierhoff noch für eine Psychologie, die Berufshelfer dem Egoismus zuordnet und echten Altruismus für nicht existent hält. Am Original zeigt sich das Gegenteil: Bierhoff schließt Gegenseitigkeit ein, nennt Berufshelfer altruistisch, sobald sie über ihre Rolle hinausgehen, hält die Motivfrage für offen und neigt Batsons Antwort zu. Wir haben diese Lesart berichtigt. Bierhoff ist für uns kein Gegner, sondern ein Zeuge dafür, dass Helfen und eigenes Wohl zusammengehen.
Verwandte Begriffe
- Altruismus – der Begriff und seine Deutungen
- Empathie – Mitgefühl als Motiv des Helfens
- Prosoziale Natur des Menschen – warum Menschen von Grund auf zum Helfen angelegt sind
- Reziprozität – Gegenseitigkeit als Grundlage tragfähiger Hilfe
- Geteilte Intentionalität (Tomasello) – wie Kinder von selbst helfen
- Fassadentheorie (de Waal) – ob Moral nur ein dünner Firnis ist
Häufige Fragen
Was unterscheidet hilfreiches, prosoziales und altruistisches Verhalten?
Bei Hans-Werner Bierhoff sind es drei ineinanderliegende Kreise. Hilfreich ist jede Unterstützung eines anderen, auch die berufliche. Prosozial ist sie, wenn sie freiwillig geschieht und nicht aus dienstlicher Pflicht – Gegenseitigkeit ist dabei ausdrücklich eingeschlossen. Altruistisch nennt er prosoziales Verhalten, das von Mitgefühl und dem Hineinversetzen in den anderen getragen wird.
Warum helfen Menschen in Gegenwart anderer manchmal nicht?
Die Sozialpsychologie nennt drei Mechanismen: Die Verantwortung verteilt sich auf viele (Diffusion der Verantwortung), jeder schließt aus der Ruhe der anderen, es sei nichts Ernstes (pluralistische Ignoranz), und niemand will sich vor anderen blamieren (Bewertungsangst). Im Labor ist dieser Zuschauereffekt gut belegt; in eindeutig gefährlichen Lagen ist er deutlich schwächer, und im Alltag greift bei öffentlichen Konflikten fast immer jemand ein.
Haben im Fall Kitty Genovese wirklich 38 Zeugen tatenlos zugesehen?
Nach heutigem Kenntnisstand nicht. Die Zahl stammt aus einem Zeitungsbericht von 1964 und wurde zum Lehrbuchbeispiel. Spätere Untersuchungen zeigen, dass nur wenige den Angriff überhaupt sahen und dass Nachbarn reagierten. Die Forschung spricht heute vom „Gleichnis der 38 Zeugen“ – einer Geschichte, die die Fragen der Psychologie lange geprägt hat.
Warum reagieren Empfänger manchmal undankbar?
Weil einseitige Hilfe den Selbstwert bedrohen kann: Wer nichts zurückgeben kann, fühlt sich abhängig und unterlegen. Hilfe wird eher angenommen, wenn sie Gegenseitigkeit zulässt und die Selbstständigkeit des anderen stärkt. Nicht zu viel Hilfe macht undankbar, sondern Hilfe, die keine Erwiderung erlaubt.
Gibt es echten Altruismus, oder hilft jeder am Ende sich selbst?
Bierhoff hält die Frage für nicht abschließend beantwortbar: In der Regel wirken egoistische und altruistische Beweggründe zugleich. Die Versuche von C. Daniel Batson sprechen nach heutigem Stand dafür, dass Mitgefühl ein echtes Motiv sein kann, anderen um ihrer selbst willen zu helfen – und Bierhoff hält Batson inzwischen für „vermutlich richtig“. Dass Helfen auch dem Helfer guttut, ist nach seiner Sicht kein Gegenbeweis.
Änderungsverlauf · zuletzt aktualisiert am
- — Ein Beispiel entfernt.
- — Neuer Eintrag „Hilfreiches Verhalten (Bierhoff)“: Bierhoffs Begriffe am Original geprüft, Forschungsstand zu Zuschauereffekt, Kitty Genovese und Bildung, unsere Lesart der Hilfe zur Selbsthilfe.
Quellen
- Hans-Werner Bierhoff: Theorien hilfreichen Verhaltens. In: Dieter Frey & Martin Irle (Hrsg.): Theorien der Sozialpsychologie, Bd. II, 2. Aufl. Huber, Bern 2002, S. 178–196.
- Hans-Werner Bierhoff: Prosoziales Verhalten. In: Roland Asanger & Gerd Wenninger (Hrsg.): Handwörterbuch Psychologie. Beltz PVU, Weinheim 1999, S. 571–574.
- Hans-Werner Bierhoff: Prosocial Behaviour. Psychology Press, Hove 2002. doi.org/10.4324/9780203989425
- Hans-Werner Bierhoff: Psychologie prosozialen Verhaltens. Warum wir anderen helfen. 2. Aufl. Kohlhammer, Stuttgart 2010 (eingesehen: S. 13–22).
- Hans-Werner Bierhoff & Elke Rohmann: Helfer, Helfen und Altruismus. In: Günter Albrecht & Axel Groenemeyer (Hrsg.): Handbuch soziale Probleme, Bd. 2, 2. Aufl. Springer VS, Wiesbaden 2012, S. 1332–1346. doi.org/10.1007/978-3-531-94160-8_31
- Detlef Fetchenhauer & Hans-Werner Bierhoff: Altruismus aus evolutionstheoretischer Perspektive. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie 35 (2004), 131–141. doi.org/10.1024/0044-3514.35.3.131
- Hans-Werner Bierhoff & Elke Rohmann: Altruistic personality in the context of the empathy–altruism hypothesis. In: European Journal of Personality 18 (2004), 351–365. doi.org/10.1002/per.523
- C. Daniel Batson: Altruism in Humans. Oxford University Press 2011. doi.org/10.1093/acprof:oso/9780195341065.001.0001
- John M. Darley & Bibb Latané: Bystander intervention in emergencies: Diffusion of responsibility. In: Journal of Personality and Social Psychology 8 (1968), 377–383. doi.org/10.1037/h0025589
- Bibb Latané & John M. Darley: The Unresponsive Bystander: Why Doesn’t He Help? Appleton-Century-Crofts, New York 1970.
- Peter Fischer u. a.: The bystander-effect: A meta-analytic review on bystander intervention in dangerous and non-dangerous emergencies. In: Psychological Bulletin 137 (2011), 517–537. doi.org/10.1037/a0023304
- Richard Philpot, Lasse Suonperä Liebst, Mark Levine, Wim Bernasco & Marie Rosenkrantz Lindegaard: Would I be helped? Cross-national CCTV footage shows that intervention is the norm in public conflicts. In: American Psychologist 75 (2020), 66–75. doi.org/10.1037/amp0000469
- Rachel Manning, Mark Levine & Alan Collins: The Kitty Genovese murder and the social psychology of helping: The parable of the 38 witnesses. In: American Psychologist 62 (2007), 555–562. doi.org/10.1037/0003-066X.62.6.555
- Saul M. Kassin: The killing of Kitty Genovese: What else does this case tell us? In: Perspectives on Psychological Science 12 (2017), 374–381. doi.org/10.1177/1745691616679465
- John Wilson & Marc Musick: Who cares? Toward an integrated theory of volunteer work. In: American Sociological Review 62 (1997), 694–713. doi.org/10.2307/2657355
- Thomas W. H. Ng & Daniel C. Feldman: How broadly does education contribute to job performance? In: Personnel Psychology 62 (2009), 89–134. doi.org/10.1111/j.1744-6570.2008.01130.x
- Joshua Cutler, Jonas P. Nitschke, Claus Lamm & Patricia L. Lockwood: Older adults across the globe exhibit increased prosocial behavior but also greater in-group preferences. In: Nature Aging 1 (2021), 880–888. doi.org/10.1038/s43587-021-00118-3
- Tobias O. R. Alke: Ausgewählte Perspektiven des Altruismus. Kyborg Institut & Verlag, 2017. ISBN 978-3-96104-027-8 – Kap. „Altruismusperspektiven der Sozialpsychologie“, „Hans-Werner Bierhoff“ und „Reflexion …“.
- D. Harald Alke: Mental Basics. Kyborg Institut & Verlag, 1991; Energie für Millionen. Kyborg Institut & Verlag, 1993; Energytraining, Bd. 1. Kyborg Institut & Verlag, 2006.
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